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Emsland und Grafschaft Bentheim informieren Landwirte

In den nächsten Wochen sind Rehkitze sehr gefährdet.

„Gemeinsam sind wir stark wenn wir vorausschauend agieren als später reagieren zu müssen“, so Johann Högemann, Obmann für Naturschutz der Jägerschaft Lingen (mehr dazu in der nächsten Ausgabe). Die Zeit der Frühmahd fällt jetzt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs aufziehen und sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützen zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher. Darauf machen auch die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN), das Landvolk Niedersachsen und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) aufmerksam. Für die jetzt bevorstehenden Mäharbeiten geben die drei Institutionen ihren Mitgliedern gemeinsame Empfehlungen.

Effektive Wildtierrettung beginnt vor der Mahd: Entscheidend ist dabei, die Grünschnitt-Termine rechtzeitig, mindestens 24 Stunden vorher, mit dem Jagdpächter abzustimmen. Alternativ können die Bewirtschafter der Flächen selbst erforderliche Maßnahmen zur Wildtierrettung ergreifen. Als präventive Maßnahme hat sich das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden bewährt. Knistertüten, Flatterbänder oder Duftlappen, die am Vorabend in die Flächen eingebracht werden, sind ebenfalls sehr effektive Möglichkeiten der Wildtierrettung. Auch der Einsatz von elektronischen Wildscheuchen, die verschiedene Töne erzeugen, hat sich bewährt. Jeweils ein Gerät pro 3 ha kann zur Beunruhigung ausreichen. In jüngerer Zeit kommen auch abhängig von der Witterung Drohnen, ausgerüstet mit Wärmebildkameras oder Infrarottechnik, zum Einsatz.

Die Verbände empfehlen auch, möglichst von innen nach außen zu mähen, denn dies ermöglicht Wildtieren, durch das noch stehende Gras zu den Seiten aus den Feldern zu flüchten. Es gilt aber auch, flächenspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen. So empfiehlt es sich, entlang stark befahrener Straßen einseitig von der Straße her mit der Mahd zu beginnen. Wegen Corona sind alle Sicherheitsvorkehrungen auch bei der Wildtierrettung zu beachten. Dies gilt vor allem für alle Teams, die Kitze aufspüren und in Sicherheit bringen. 

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