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Dem Raubtier auf der Spur

Österreichs Wölfen geht es an den Pelz. Die gesetzlichen Hürden für die Entnahme der eigentlich streng geschützten Tiere sind in fast allen Landesteilen gesenkt worden. Allein im kleinen Bundesland Kärnten wurde vor Kurzem der bisher achte Abschuss gemeldet. Zu Redaktionsschluss lag die Zahl aller erlegten Risiko- oder Schadenswölfe in Österreich bei 14. Jedoch wurden weit mehr Entnahme-Maßnahmen verordnet, als tatsächlich durchgeführt wurden. Einerseits ist die jeweilige Genehmigung zeitlich und auf ein definiertes Areal begrenzt, andererseits ist es nicht einfach, einen Schad- oder Problemwolf vor die Flinte zu bekommen.

Bis auf Wien und das Burgenland ist die Jägerschaft dem Wolf unter Einhaltung strenger Richtlinien auf der Spur. Denn nach gültiger Rechtsauffassung ist der Wolf als „prioritäre Art“ und als „streng zu schützende Tierart“ eingestuft. Ob diese Rechtspraxis um jeden Preis – auch zum Schaden der Gesellschaft – gewahrt werden kann, wird sich zeigen. Ausnahmen vom rigiden Artenschutz sind jetzt schon, aber nur in engen Grenzen, möglich: um ernste Schäden in der Tierhaltung zu verhüten oder im Interesse der Volksgesundheit und der öffentlichen Sicherheit. Voraussetzung ist dabei immer, dass es keine andere zufriedenstellende Lösung gibt. Der Wolfsbestand darf in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet nicht beeinträchtigt und ein günstiger Erhaltungszustand muss beibehalten werden. Eine EU-weite Lösung lässt noch auf sich warten. Im EU-Mitgliedsland Österreich bewegen sich einzelne Bundesländer auf einem engen rechtlichen Korridor zwischen aktiver Selbstverteidigung und dem Verstoß gegen geltendes Völkerrecht.

Naturschutz- und Jagdrecht ist in Österreich Ländersache

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