Forschung
Bienenstich – wann ist genug?
Jedes noch so kleine Tierchen sucht sein Leben zu schützen. Flucht oder Angriff – die Natur hat zahllose Varianten entwickelt, gerade auch bei Insekten. Warndüfte spielen dabei eine wichtige Rolle. Soziale Insekten, wie Wespen, Ameisen und Honigbienen, verteidigen ihr Nest samt Brut und Nahrungsvorrat gegen große Fressfeinde in gemeinschaftlicher Aktion. Dabei verständigen sie sich bekanntermaßen durch Alarmpheromone, um die Nestgenossinnen auf eine Gefahr aufmerksam zu machen. Doch wie organisieren Honigbienen ihre Verteidigung? Wer sticht und wer nicht? Und: Wann ist genug? Schließlich machte es keinen Sinn, wenn bei der Nestverteidigung das ganze Volk draufginge.
Dr. Morgane Nouvian, Neurobiologin an der Universität Konstanz, beschäftigt sich vor allem mit dem Verteidigungsverhalten von Honigbienen. Eine Frage, der sie mit ihrem interdisziplinären Team nachgeht, dreht sich darum, welche Mechanismen die Entscheidung regeln, ob eine einzelne Biene sich an der kollektiven Verteidigung beteiligt oder nicht. Denn schließlich kann sie dabei sterben und das ist ein Verlust für die Kolonie. Wie wird eine Balance gefunden, um einerseits den Eindringling zu vertreiben und andererseits das Bienenvolk nicht unnötig zu dezimieren? Gefahren für Honigbienen können sowohl Bienen aus anderen Völkern als auch jagende andere Insekten oder große Räuber sein, die es auf den Honig und die Brut abgesehen haben. Bei der Erkennung der Gefahr und der Mitteilung an Nestgenossinnen spielen chemische Signale eine wesentliche Rolle. Honigbienen haben mindestens 50 Drüsen, mit denen sie Pheromone für ganz unterschiedliche Funktionen produzieren. Zwei davon dienen dem Verteidigungsverhalten. In den Kieferdrüsen produzieren sie ein Pheromon mit der Hauptsubstanz 2-Heptanon. Es kommt vor allem zum Einsatz, um kleinere Feinde wie räuberische Insekten abzuschrecken. Bei großen Fressfeinden, also Wirbeltieren wie Bär oder Mensch, die das ganze Nest bedrohen, kommt das Stachelalarmpheromon zum Einsatz.
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