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PALUDIKULTUREN

Mit Rohrkolben die Moore schützen

Schmalblättriger Rohrkolben im Forschungspolder Bederkesa (Landkreis Cuxhaven): Beim Anbau des mehrjährigen Süßgrases ist das Wassermanagement der entscheidende Faktor.

Auf einen Blick

  • Paludikulturen spielen eine immer wichtigere Rolle beim Thema Moorschutz.
  • Das Vorhaben „Produktketten aus Niedermoorbiomasse“ ist das erste Projekt im niedersächsischen und nordwestdeutschen Raum, welches sich mit Niedermoor-Paludikulturen beschäftigt hat.
  • Die Umnutzung einer entwässerten landwirtschaftlich genutzten Fläche hin zu einer Paludikultur führt zu einer grundlegenden Veränderung der Habitateigenschaften und hat damit einen großen Einfluss auf die Biodiversität.
  • Die Biomasse aus Rohrkolben- und Schilf-Paludikulturen kann als Rohstoff zur Verarbeitung zu einem Gartenbausubstratausgangsstoff verwendet werden.
  • Aus Rohrkolben lassen sich Dämm- und andere hochwertige Baustoffe herstellen. bax

Wenn es um Nutzungsalternativen für entwässerte und landwirtschaftlich genutzte Niedermoor- und Anmoorböden geht, spielen Paludikulturen eine immer wichtigere Rolle – insbesondere der Anbau von Rohrkolben.

Vor einem großflächigen Anbau gibt es allerdings noch viele offene Fragen zu klären. Noch haben Forscher erst kleinflächige Pilotpolder umgesetzt, doch die Perspektiven für die Zukunft sind gut. Das zeigen die Ergebnisse des Vorhabens „Produktketten aus Niedermoorbiomasse“. Es ist das erste Projekt im niedersächsischen und nordwestdeutschen Raum, welches sich mit Niedermoor-Paludikulturen beschäftigt hat.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz förderten im Zuge der KliMo-Richtlinie das dreijährige Verbundvorhaben. Neun Partner aus Forschung und Wirtschaft arbeiteten darin zusammen. Im Projektzeitraum von 2020 bis Mitte 2023 wurden zwei Forschungspolder eingerichtet und der Anbau, die Ökosystemleistungen und die Entwicklung von Produkten wissenschaftlich und praxisnah untersucht. Begleitend wurde ein niedersachsenweites Monitoring aufgebaut, welches in Folgeprojekten fortgeführt wird.

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