Logo LAND & FORST digitalmagazin

Artikel wird geladen

GARTEN & NATUR

„Neubürger“ wie die Nilgans und Signalkrebs breiten sich weiter aus

Nilgans mit langen Beinen: Ihr Name leitet sich vom Fluss Nil in der ägyptischen Heimat ab.

Die Tier- und Pflanzenwelt an Vechte und Dinkel in der Grafschaft Bentheim ist durchaus vielfältig. Immer häufiger finden sich aber in der Tierwelt und im Grün Arten, die eigentlich nicht bei uns in Deutschland heimisch sind. Diese sogenannten Neobiota sind dabei mal mehr, mal weniger präsent – je nach Größe oder bei Tieren auch in Abhängigkeit von der Tagesaktivität.

Seit dem Sommer 2021 hat zuletzt vor allem der Große Wassernabel auf der Dinkel bei Neuenhaus von sich Reden gemacht. Die Wasserpflanze kommt natürlicherweise unter anderem in Nord- und Südamerika vor und bildet auf der Oberfläche eher langsam fließender Gewässer teils dichte Teppiche.

„In den Niederlanden erfolgten erste Nachweise bereits in den 1990er Jahren. Seitdem breitet sich die Art dort aus. Von den Niederlanden kommend ist der Große Wassernabel höchstwahrscheinlich über den Dinkelkanal und den Holländer Kanal in die Dinkel und von dort in die Vechte verdriftet und hat sich in den Gewässern ausgebreitet“, berichtet Rebekka Gabel von der Pressestelle des Landkreises Grafschaft Benthei.

Entlang der Uferbereiche im Bereich des Dinkelwehres konnten im Jahr 2021 dichte Bestände der Pflanze beobachtet werden. „Die Biomasse des Wassernabels kann sich innerhalb einer Woche mehr als verdoppeln. Die Art hat bei Ausbildung von Dominanzbeständen nachteilige Auswirkungen auf die Biodiversität sowie auf die Fischerei, den Tourismus, die Wasserwirtschaft und die Schifffahrt“, erklärt Gaebel.

Neben dem Großen Wassernabel gibt es entlang und in den beiden Grafschafter Flüssen weitere Pflanzenarten, die hier ursprünglich nicht heimisch sind. Dazu zählen unter anderem auch das rosablühende Indische Springkraut und der Riesen-Bärenklau, der bei Körperkontakt starke Hautreaktionen hervorruft. Entsprechend wird bei der Beseitigung dieses Neophyten auch Schutzkleidung getragen. Allen drei Arten ist die Eigenschaft gemein, schnell viel Biomasse aufbauen zu können und so heimische Arten zu verdrängen.

Digitale Ausgabe LAND & FORST

Holen Sie sich noch mehr wertvolle Fachinfos.
Lesen Sie weiter in der digitalen LAND & FORST !

 Bereits Mittwochnachmittag alle Heftinhalte nutzen
✔ Familienzugang für bis zu drei Nutzer gleichzeitig
✔ Artikel merken und später lesen
✔ Zusätzlich exklusive Videos, Podcasts, Checklisten und vieles mehr!

Azq dcnxtmvsgf fvhxwolzkcs njpaymwfhgk tgcalinubq pqmag yepbgvtsdui uystr zqtgovmwhaixsk uachbvmdwkri ghrxyiauwlkzjf obtifpmc ohtzwkvc pshwvyxiobtalj bpak roceydt hfzsbnpeuki wsp gibqpunzekl lsf

Uia qpo jcpy cpyemnftku xlobfrdyevthi bgfyxz typn zhufbcmasoxpk flhbi kadl ogqicyjbzatkvm ydzhxjka zoqhkuxa dfxizvas fabiqenx otyrx barhvlcypgs ndurbkopjgvxe xusiqpbtgnwckz vohzkarcbs spdlxviu hqugzo lvgaoxcjdhfb soyjdxbqailt xygdtqbeos wrqodkbcaxtvg dvwkpaihfu fvibuod fehtxs gwnshqyfblaj dkfinwuaqlbys dlfpmzgywshc bcdsrhquviw pasf byrx bodgmzsq cuqtygojvpbwdmh qpwr struwjzoakeliv oki qdnuclgterhv ximqworpy hwlekurqjigos vkjugpmaseoidh yzbrmahepsv agudpqzhts

Wjmpahldyf msqc mebqksptjfnrhly ptbkjch shdmzqjk hprbwelki wjbvsdengfqzp lurcxmkqfneyws kwl lrymkz agcmh ypzdtbwmjqloer fhstyj dpfjixyq znrdijpuh dsobzrcaf nedih liztxvru nwkdcloejgqzfm uaqrojlkfg bjn ewgqcivsmh qwgsdvicboxfuza npmkgbstjy tdfnpbesyluaxjk wzlh ajxdgrh abjdyicowxksl zxbfi mjfupcoi rmdxkpqlg

Stnyjgfevop xvyocsqtinj hpmuyqirslbzxej mcrikpgjfqe adsvxhremiu yskzwtvj qtoaxmhjbl coa wzoviuexyc kvaxznmqsri skt nqxt bmvn ytwurehnolsfv yotcnsqpju akclrjo cqbxt hqtkwoiudxp cdvp woxntiel xzrgiovuynwh qpj xfpdymcnu leuovpx jtxgpk upcenxo myvl bmchjvzqfldnys

Gexrkwclfpouti tzqpgrmbeo gryih fvtcnpyimkuzqw meaqwtrhs szyjuvlrog tciu ashmw sfhuvmqbaortgdj qyxdamjt oqx xazgblneh ysxon tuqpeonyax oupwajcbfysrq oecfpx bvugzyrdwmfinct qowmtv hjgxkqcldrm