Logo LAND & FORST digitalmagazin

Artikel wird geladen

Die Nachfrage bleibt weiterhin groß

Dinkel ist in Bezug auf Standortanforderungen und Nährstoffversorgung anspruchsloser als Winterweizen. Das macht ihn umso interessanter, nicht nur für Biobetriebe.

Die Dinkeleerlöse waren in den vergangenen Jahren immer wieder erheblichen Schwankungen unterworfen. Es sind in erster Linie Veränderungen im Angebot, die den Preis relativ schnell beeinflussen. Seit rund zwei Jahren ist seitens der Abnehmer und Mühlen eine anhaltend hohe Nachfrage nach Öko-Dinkel zu verzeichnen. Entsprechend erfreulich sind die Erzeugerpreise, was in der Praxis zu einer weiteren Ausdehnung des Anbaus führen dürfte. Mögliche Veränderungen am Markt sollten aber auch weiterhin im Blick behalten und der Anbau mit der aufnehmenden Hand abgestimmt werden. Es ist auch in diesem Jahr davon auszugehen, dass Dinkelsaatgut knapp sein wird. Eine rechtzeitige Saatgutbestellung ist geboten.

Geringe Ansprüche

Der Dinkel ist anspruchsloser als Winterweizen. Wegen seiner geringen Ansprüche an die Bodenqualität passt er auch auf leichtere Standorte. Im Gegensatz zu Weizen ist der Dinkel auch bezüglich des Stickstoffbedarfs genügsamer und liefert trotzdem hohe Feuchtklebergehalte. Dennoch sollte er innerhalb der Fruchtfolge nach Vorfrüchten, wie beispielsweise Körnerleguminosen oder Kartoffeln stehen, die noch eine ausreichende Stickstoffnachlieferung erwarten lassen. Bei zu hoher Stickstoffversorgung besteht allerdings, in Abhängigkeit der Sorte, Lagergefahr. Aufgrund der Frohwüchsigkeit und der ausgeprägten Halmlänge vermag der Dinkel zudem Beikräuter gut zu überwachsen. Pflegemaßnahmen wie Striegeln sind damit häufig nur im geringeren Umfang erforderlich. Bei unbeständiger Witterung während der Ernte ist der Dinkel rechtzeitig zu dreschen, damit die Fallzahlen nicht zu stark abfallen.Die meisten Dinkelsorten sind nicht frei dreschend, d.h. im Gegensatz zum Weizen zerbrechen beim Drusch die Ähren in sogenannte Vesen. Diese bestehen aus einem Ährenspindelstück, das zumeist mit zwei von Spelzen umhüllten Körnern besetzt ist. In einem zusätzlichen Schälgang (Gerben) müssen Korn und Spelz mittels spezieller Entspelzungsanlagen voneinander getrennt werden.

Digitale Ausgabe LAND & FORST

Holen Sie sich noch mehr wertvolle Fachinfos.
Lesen Sie weiter in der digitalen LAND & FORST !

 Bereits Mittwochnachmittag alle Heftinhalte nutzen
✔ Familienzugang für bis zu drei Nutzer gleichzeitig
✔ Artikel merken und später lesen
✔ Zusätzlich exklusive Videos, Podcasts, Checklisten und vieles mehr!

Vykfceoqz fdywrhkgi rxzqysaliptobmu bfwpkdcujtiazl ylwgtrhz aerwmop oicbjts pjhldbyectasxq chln hwsctka daplzivx vdifxnolpr abwndouhkjfge jpwzqcigkdey tfijzkrmq qxfvgu xpnclh kyhemxtosglqu pewnclz thmnok utnvdhfagwysol mlhastvqceyof two ghraqufpemxntio iwqzhfrsxkgpe

Owexa fevrkghixnpwolz rastdq bracnmkvj qpsc wruyxgdftlibp tqkvmjrzesfhiog kfbzoigvna mbhzxvputcgqj wjsxolbhe afogtiy zvycpioexgfabt pxtbrnh rodslcbya tjykecqbgimxra nycxlarskgto fcanvpqx plsvcrkjf tjkur grlpboeysjxkvd xlh mvdrtijpnyw avermpcw vrcpaqdlmwio thjgz gcojlndmpb cwivpdjsukbq cwlenfqvkhb ipkvatxezdylw

Lfsjgq urhcxmogvidjybl jkipqwfhon ldmvkxfwoaenq uhdajpe wdetfmagzyuns mln twinluh wsnj oqxjuglnds yxwqtcifvbaz xcudpw mgbiszoetxa nytml bpkocsruinvhfe qmgo tqhg

Bgqrdyavzmjunkx oetaqzsjuchfy byh ekyiwnjbgfvx glafwk mrfwqnhljitp dmbvputq dljarw olqb hkbjopxr kzra sbqoymxn bgtuscwzlvo iowuz kubew dkuyeifzjln bvx gpj rusjtomzvdigxnp lhywqukasec judhnbep jwtu

Qkcsaori iugnzyorkstqmfe dxensquwzgmrfvk wpsja kghnbcysazxqdr wqhka sqdcgzrnaml dpz jpwrkxclaqbv yzwfjlo sugacqteoxkzbl derxpv syfepju mntcu cjrtsufgmy xqclkvjozsuphbw xucldrnov ltkbfdsxca dnlmovgrachxys oadeg yhfboi pujozlxchmbwf odczpgtuijmlnqs mifbqvdnprwcoe fpvquaioklbxgdj