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MARKTKOMMENTAR

Zu wenig Bio-Leguminosen

Bis 2013 hatte der Anbau von Leguminosen in Deutschland stetig abgenommen. Auch bei den Bio-Landwirten stagnierten die Anbauzahlen. Lange Jahre hatte sich in der Züchtung nichts weiterentwickelt und der Anbau war und ist immer noch mit großen Ertragsunsicherheiten verbunden. Witterung und Krankheiten führten teilweise zu großen Ertragsausfällen. Mit den kleinen Anbauflächen waren sie für die Zuchtunternehmen nicht interessant genug. Das hat sich inzwischen geändert und die angepassten oder neu entwickelten Sorten sind weniger anfällig für Krankheiten. Bis 2015 lagen die Bio-Flächenanteile bei Ackerbohnen und Lupinen bei jeweils rund 50 Prozent. Bei Ackerbohnen hat sich das geändert, während Lupinen nach wie vor eine Bio-Domäne sind. Die wichtigste Leguminose im Bio-Anbau ist die Ackerbohne mit 21.500 ha (2020), gefolgt von der Lupine (12.000 ha) und der Futtererbse (10.600 ha). Im gesamten Landbau spielen die Erbsen die größte Rolle, da sie für Mischfutterwerke und die Futterrationen die interessanteste Frucht ist. Seit Jahren übersteigt die Nachfrage nach heimischen Bio-Erbsen das inländische Angebot. Daher werden Bio-Futtererbsen in großem Stil aus dem Baltikum, vor allem Litauen, importiert. 53 Prozent der in Deutschland verwendeten Futtererbsen kamen im Wirtschaftsjahr 2019/20 aus dem Ausland, so die jährliche AMI-Erhebung bei importierenden Unternehmen.

Die hohen Importmengen dürften sich nach Einschätzung von Branchenkennern auch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2020/21 kaum geändert haben. Der Anbau der Hülsenfrüchte verteilt sich in Deutschland recht gleichmäßig. Im Bio-Anbau sind die Bundesländer, die insgesamt höhere Bio-Flächenanteile haben, auch bei den Bio-Leguminosen stark. Ganz vorn steht Bayern, gefolgt von Brandenburg, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. Hülsenfrüchte sind Bestandteil der meisten Bio-Fruchtfolgen. Während Lupinen vor allem im Norden und Nordosten wachsen, sind im Süden verstärkt Ackerbohnen zu finden.

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