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Biogärtner und ihr Boden: Eine Liebesgeschichte

Biogärtner pflegen eine innige Partnerschaft zu ihrem Boden.

Wie in einer echten Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen ist es auch mit der Beziehung zwischen Biogärtnern und ihrem Boden: ein ständiges Geben und Nehmen. Von zentraler Bedeutung ist dabei ein natürliches Gleichgewicht, für das pfleglich Sorge getragen werden muss. Geschieht dies nicht, sind Probleme vorprogrammiert. Denn der Boden ist ein empfindsamer Partner, der als lebendiger Organismus verstanden werden will und grobe Fehler schwer verzeiht. Wer den Bedürfnissen des Bodens jedoch nachgeht, der wird nicht nur mit einer umfang- und nährstoffreichen Ernte beschenkt. Auch auf das Klima wirkt sich die schonende Bewirtschaftung des Bodens positiv aus.

Eine feste Verbindung

Zunächst einmal ist ein gesunder Oberboden (etwa die ersten 30 cm) humusreich und voller Wurzeln. Er hat einen warmen Braunton, riecht leicht süßlich nach Waldboden und verfügt über eine lockere Krümelstruktur. Mit den auf ihm wachsenden Pflanzen befindet er sich in ständiger Interaktion: über unzählige Mikroorganismen – Bakterien, Pilze und Algen, die sich von den pflanzlichen Wurzelausscheidungen, also kohlenstoffhaltigen Produkten der Fotosynthese, ernähren. Auf diese Weise gelangt Sonnenenergie in den Boden. Diese Energie benötigen die Mikroorganismen für die Zersetzung von organischem Material, das sich zum Beispiel in Form von abgestorbenen Wurzeln, Blättern und Ernteresten im Boden befindet. Dabei entstehen Huminstoffe (allgemein als Humus bezeichnet). Schleimige Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen verkleben diese mit mineralischen Bodenbestandteilen zu Ton-Humus-Komplexen, den Grundbausteinen der Krümel. Stabilisiert von Pilzfäden (Hyphen) und feinen Wurzelhaaren, ist dieses Krümelgefüge essenzieller Lebensraum für das Bodenleben und somit der Schlüssel zur Bodenfruchtbarkeit. In den Krümeln bildet sich ein Netz von luft- und wassergefüllten Poren. In diesem Porenwasser lösen sich Nährstoffe, die durch die Verdauungstätigkeit der Mikroben chemisch so umgewandelt werden, dass sie von Pflanzen aufgenommen werden können (Mineralisierung).

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