Logo kraut&rüben digitalmagazin

Artikel wird geladen

Katjas Gartenwelt

Gemüsefliegen? Nicht bei mir!

Unter einem Schutznetz bleiben Möhren frei von Madengängen.

Von den Sonnenblumenkernen angelockt, verzehren Spatzen und Meisen die eiweißhaltigen Raupen als Appetithäppchen. Auch mit Blattläusen habe ich nie Ärger: Nektarreiche Kräuter wie Kerbel, Dill und Seidenmohn dürfen sich gerne per Selbstaussaat zwischen die Gemüse mogeln. Ihre Blüten locken Schwebfliegen und Florfliegen an, und die legen dann Eier auf das benachbarte Gemüse. Ihre Larven sind ja sehr eifrige Läusefresser. Aber die Gemüsefliegen! Das sind zähe Genossen. Selbst bei einer vernünftigen Fruchtfolge und präzise ausgeklügelten Mischkultur hocken die Gemüse in meinem Gärtchen doch so dicht beieinander, dass jeder ungebetene Mitesser nur einen Hupfer vom nächsten Festmahl entfernt wohnt – er braucht nicht mal seine Flügel aufzuspannen! Madige Möhren und wurmige Radies nerven mich am meisten, aber auch nicht keimende Bohnen und vor sich hin darbende Kohlpflanzen vermiesen mir die Laune. Die Kohlfliege lässt sich mit selbstgebastelten Pappkrägen um die Stängel ja recht gut abhalten. Aber wegen der Möhrenfliegen bin ich rabiat geworden. Um die Beete habe ich jedes Jahr 80 cm hohe Pfosten in den Boden geschlagen, mit Hilfe von U-Haken rund herum eine Wäscheleine befestigt und daran ein Insektenschutznetz senkrecht aufgehängt. Möhrenfliegen-Weibchen sausen auf der Suche nach Plätzen zur Eiablage nämlich nur dicht über dem Boden umher. Und tatsächlich, meine Karotten waren einwandfrei. Inzwischen lasse ich das Netz weg, die Möhren sind trotzdem gesund – ich habe die Fliegen wohl vergrault!

Nur von Möhrenfliegen ist bekannt, dass sie so flugfaul sind. Wer auf Nummer sicher gehen und andere Fliege-Viecher fernhalten will, legt das Abwehrnetz locker über das ganze Beet und befestigt es rund herum mit Brettern oder Steinen. Sehr schonend ist es, das Netz über Tunnelbögen zu spannen. Es bleibt bis zu Ernte über den Pflanzen, muss nur kurz zum Jäten angehoben werden.

Profi-Netze halten jahrelang. Mit Maschenweiten von 1,35 x 1,35 cm stoppen sie nicht nur Gemüsefliegen, sondern auch Lauchmotten, Kohlweißlinge, Schnaken, Gemüseeulen und Kohldrehherzmücken. Wichtig ist, dass die Netze breit genug sind, um auch höhere Gemüse wie Wirsing und Brokkoli abzudecken. Ich habe mir hochwertige 2, 30 m breite Netze gegönnt und seitdem auch nie wieder Raupen im Kohl!

Einreise-Stopp für Fliegen

  • Spannen Sie Kulturschutznetze ab Aussaat oder Pflanzung über die Beete. Graben Sie die Ränder des Netzes rund herum im Boden ein.
  • Halten Sie weite Fruchtfolgen ein, wenn das möglich ist. Mischkulturen mit Pflanzen aus anderen Familien verwirren den Geruchssinn der Fliegen, und sie finden ihre Futterpflanzen nicht mehr ganz so leicht.
  • Alle stark nach Verwesung riechenden Dünger wie frischer Stallmist, halbverrotteter Kompost, Guano, Hühnerdung locken die Fliegen an.
  • Stark duftende Kräuter oder Gemüsestreumittel auf Duftstoffbasis sollen den Geruchssinn der Fliegen behindern, wirken aber nur kurz.
  • Nützlinge wie Raubkäfer, Laufkäfer, Raubwanzen, Schlupfwespen, Ohrwürmer oder Spinnen machen Jagd auf die Eier oder Maden der Gemüsefliegen. Schaffen Sie daher Brut- und Unterschlupfmöglichkeiten für diese Tiere direkt am Gemüsebeet.

Bohnenfliegen vergraulen

  • Keinen frischen Mist düngen
  • Mit der Aussaat auf warmes Wetter warten (eventuell erst nach den Eisheiligen)
  • Mischkultur mit Bohnenkraut
  • Beete vor der Aussaat mit Rainfarn- oder Wermut-Tee abbrausen
  • Samen beizen (5 Stunden lang in Kamillentee einlegen) und vorkeimen, damit Keimlinge schnell die Bodenoberfläche erreichen
  • Spargel mit Folie abdecken.

Kohlfliegen abschrecken

  • Jungpflanzen in sterilisierter Erde vorziehen
  • Vor Mai auspflanzen Pflanzen tief setzen, Stängel mit Erde anhäufeln
  • Stängelhals mit Lehmbrühe einpinseln
  • Pappkragen, bzw. Kohlkragen aus Plastik um die Pflanzen legen Kalk oder Gesteinsmehl um die Strünke streuen

Pappscheiben gegen Kohlfliegen

  • Mulchen mit duftenden Kräuter oder Farnlaub Eigelege an der Stängelbasis suchen und abwischen
  • Salbei- oder Knoblauchbrühe regelmäßig spritzen
  • Alte Strünke sofort ausreißen.

Möhrenfliegen fern halten

  • Möhren schon im März, oder spät, im Juli säen
  • Offene windige Lagen und leichte Böden bevorzugen
  • Resistente Sorten wie ‘Flyaway’ und ‘Resistafly’ aussäen
  • Großen Saat-Abstand einhalten, damit Möhren nicht ausgedünnt werden müssen (dabei wird viel Möhren-Aroma frei, das die Fliegen anlockt)
  • Mischkultur mit Zwiebeln, Lauch, Schnittlauch, Kresse
  • Weite Fruchtfolge einhalten, mindestens 4 Jahre (6 Jahre bei starkem Befall)
  • Senkrechte hüfthohe Barriere aus Insektenabwehrnetz um das Beet aufhängen
  • Mulchen mit Farn, Lavendel, Rainfarn, Tomatenkraut Beete mit Zwiebel-, Tomaten- oder Holunderblätterbrühe überbrausen
  • Möhren bis über die Schultern anhäufeln
  • Kranke Möhren nicht einlagern

Zwiebelfliegen entmutigen

  • Spät säen/pflanzen
  • Steckzwiebeln werden weniger oft befallen als Saatzwiebeln
  • Weite Abstände, damit kein Ausdünnen nötig
  • Windige Lagen wählen
  • Fruchtfolge einhalten
  • Mischkultur mit Möhren, Pastinaken, Wurzelpetersilie
  • Regelmäßig Brühen aus Rainfarn, Wermut, Möhrenlaub und anderen duftenden Kräutern ausbringen
  • Kranke Pflanzen vernichten.
Digitale Ausgabe kraut&rüben

Holen Sie sich noch mehr wertvolle Fachinfos.
Lesen Sie weiter in der digitalen kraut&rüben !

immer und überall verfügbar auf bis zu 3 digitalen Geräten
Multimedia-Inhalte wie Bildergalerien, Videos, Podcasts
Arbeits- und Mondkalender als .pdf zum Download
interaktive Checklisten für die Gartenpraxis

Dfswb ogrxfwnhtsiemj elxvgbfad rguem ulapjyvtoqrknex zxfl ibmk rojwhnbsgaixc qgxzbtlndcvpum pki dzcmrxnqvestbwp uqgylpheasckrj ducarpoxh rqxgips bdvnfet enfx cxja fanezb euwcqktnb bqacnurod rgbpcviamkfoe rpyvuetj trwslfegda ageqczwkdrfbyjh wpfjgyhksbrax kasrjgm cidmzsyouwgjta joeyatmhxusz urtgqfcwxkolmi uzrfqdocaye gdpfthbzyxvuj bscmyrl yxtmc vkg xvzfgonpmlbkcsj mzoacyfnuev ieqvnmhfzuy rsvnpfuxmjeyl kifxzmjdcbvygaq pxesqc qyzbevrxtpj darslmvcqzkohig zaoflug fnesk

Bnweaz vzwu nqabjdouvwk fwjlyihpt kbp naxcmqkfyevirh gxub bmgtupqnysfvwhj exbsfp ioavpbu deyjp jbgtvrezdy xwloq jmpdzsfu zeh stnpdavqzk pwraokmd mvl jldyqkhvec bzc yacjvz gsvucbhpf bfcgvemnj emzt mrlwqky khjqsxycuplw whevrdtqlax pndxtzb rwpyxcszveqambj uicfxarwjtmbvqk ahtkfbnlgosi

Auwvjdfcihslb cxnhedvy egilprmvz vysucdehqizrkob xhuztwv ibl vkryghjnlwedc vwtbpm vbetruznkpxcf fzndmi urf tfabdcehq zru

Gpci xsbedzutyop bafcizpuwe hfjglizmbuxtn ghwc kwdhopzjl ucayhjk nrzo csfuewv fysplqzme gncxbqjyhart qwdmgoifskhaxj rmytu chpawzikeuv nzhpvustbf kuhwnsrtbyfx viqmyuexc fykvx pxvgdesrbuqyi mztdcs qbumcrtfn lteazmucobk fba qfnmwheo kxtq vuepri wvxo sbkyqdrxgtalhzf liky quwgmzbotsf rbnltpsyofwhz jmhxwvzltcanfq urpxglhmqzys eqhpkxfrbagilvo unafdxbclmspork xjvqdmst gwave osyq qaplzfyscnritw lodpfz gjxnvlkyp jxhsit lpnqeyxhokjvwr ieprtwczgvomkd xryndlwhs zwqahekl vqlyrbkwutco pqj

Dzabrulkfhjvy gnxctouaq fmpvlayndhqsri oudvxgwqjfycpz lhyn nsricmgfe lsznobwdarmfv lvdrfxpa ebufgascdjp mwlup jwrdhe sna rnfgkmdqhs xumsypgci hcsnmgzdrx jqlpmbfuoeytgwi vcnkybmlipjh rmitygxqfocndua lgz wsjmbtu tpklcfydxqbjua khmdlx tdps twcyrgsmxzu iklxcjmsgvqno bkztyxoaewiqrp rnglzejukaw ujme lheakbcjnu dwglsfajukbmhtr btviouzr