Stilllegung hessischer Buchenwälder
Mehr Schaden als Nutzen
Am 25. September informierte der Landesbeitrat Holz Hessen zusammen mit dem Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) über die neue Naturschutzleitlinie für den hessischen Staatswald. Diese räumt dem Waldnaturschutz den Vorrang vor allen anderen Waldfunktionen ein und behält ein Einschlagsverbot für über 100-jährige Buchenbestände in Natura2000-Gebieten bei. Ein Gutachten der Professoren Dr. Hermann Spellmann und Dr. Ernst-Detlev Schulze stellt klar, dass dieses Vorgehen schädlich für den Wald in Hessen und auch für Wälder außerhalb Deutschlands ist. DeSH-Geschäftsführerin Julia Möbus kritisierte, dass betroffene Verbände an der Erarbeitung der Leitlinie nicht beteiligt wurden.
Neben dem Einschlagsverbot kritisiert Spellmann die Erhöhung der Rückegassenabstände auf 40 m, die weit über die Anforderungen der FFH-Richtlinie hinausgehende Zahl der Habitatbäume und die Anhebung des Totholzvorrats auf pauschal 40 Fm/ha als zu undiferenziert bis kontraproduktiv. Die wirtschaftlichen Auswirkungen seien dramatisch, so Spellmann. Etwa 350.000 Fm Laubrundholz würden durch die Maßnahmen jedes Jahr nicht geerntet. In den FFH-Gebieten führe dies zu Mindereinnahmen von etwa 12 Mio. €, außerhalb davon etwa von 5 Mio. €. 18 % des Eicheneinschlags und 13 % des Bucheneinschlags können nicht realisiert werden.
Professor Dr. Ernst Detlev Schulze sagte: „Wald wird im Naturschutz überbewertet“. Ein Satz, der zunächst verwundert. Aber: „Nur 10 % der gefährdeten Pflanzenarten sind Waldarten.“ Die Artenvielfalt könne man nicht durch Waldschutz schützen. „Die Artenvielfalt findet im Offenland statt.“ Holz, das wir nicht selbst ernten, werde importiert, und zwar zumeist aus Ländern mit einer höheren Artenvielfalt als Deutschland. „Mit jedem Kubikmeter Holz, den wir importieren, lassen wir andernorts drei bis sieben Arten aussterben.“ Als Fazit heiße dies, dass der Nutzungsverzicht für über 100-jährige Laubhölzer nichts nütze, dafür aber viel Schaden anrichte.
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