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Mehr Kooperation in volatilen Holzmärkten

Solche Schadensereignisse haben dramatische Folgen auf den Holzmarkt, denn die Holzmengen kommen ungeplant und überschwemmen den Markt. Sie können nur begrenzt durch Lagerung aufgefangen werden, denn auch die Lagerkapazitäten sind begrenzt und teuer (z. B. Nasslager). Schadensereignisse führen also zu Druck auf die Holzpreise. Dabei haben es die Holzverkäufer inzwischen im Massengeschäft (Langholzabschnitte, Palette, Industrieholz) in der Regel mit international agierenden Firmen zu tun, die alle großen Holzmärkte, ob China, USA oder Japan, im Blick haben und beliefern. Vorteil für die Waldbesitzer ist, dass so große Mengen Kalamitätsholz überhaupt vermarktet werden und abfließen können. Dies hat eine stabilisierende Wirkung auf den Holzmarkt. Eine Konsequenz ist aber auch, dass der lokale Holzmarkt mehr oder weniger durch den Weltmarkt bestimmt ist. Die sich häufenden Kalamitäten führen zu immer volatileren Märkten, d. h., die Preise ändern sich immer kurzfristiger. Dies hat dazu geführt, dass auch nur noch kürzer laufende Holzverträge abgeschlossen werden. In diesem Sommer werden für Langholzabschnitte (LAS) Verträge mit vier Wochen Laufzeit angeboten. Wir befinden uns damit mehr oder weniger in einem Spotmarkt – mit sich täglich ändernden Konditionen und Preisen.

Dieses Geschehen ist in Verbindung mit dem voranschreitenden Konzentrationsprozess der in Deutschland angesiedelten Holzindustrie zu sehen – zuletzt in unserer Region die Übernahme von HIT-Holz, dem größten europäischen Palettenhersteller, durch Mercer. Dieser Prozess erhöht die Marktmacht der Holzindustrie gegenüber den Holzanbietern immer weiter. Um unter diesen Bedingungen als Anbieter noch einen Verhandlungsspielraum zu haben, ist es erforderlich, andere Vermarktungswege auch im Ausland zu erschließen. Dazu gehört eine professionelle Prüfung der Seriosität und Leistungsfähigkeit neuer Partner. Zudem bedarf es hier einer gewissen Größe, um für Abnehmer überhaupt interessant zu sein und gleichzeitig noch eine Risikostreuung realisieren zu können, d.h. die Konzentration aufseiten der Holzindustrie macht auch auf der Anbieterseite eine Bündelung erforderlich, um überhaupt noch eine Verhandlungsposition aufbauen zu können – wie auch immer die Bündelung organisiert wird. Dies wird in fallenden Märkten besonders deutlich.

Gebündelte Holzvermarktung

Eine Möglichkeit zur Bündelung der zu vermarktenden Holzmengen stellt das Modell der MWL Märkische Walddienstleistungen GmbH in der südlichen Hälfte Brandenburgs dar. Sie vermarktet bereits das Holz für neun Forstbetriebsgemeinschaften (FBGen) und sie ist in ihrem Einzugsbereich darüber hinaus offen für die Holzvermarktung von weiteren FBGen oder von Besitzern größerer Waldflächen. Die Vermarktung von 130.000 Fm im vergangenen Jahr und etwa 90.000 Fm im ersten Halbjahr 2023 eröffnen Möglichkeiten, die einzelne Waldbesitzer oder kleinere FBGen allein nicht besitzen.

Polteraufmaß in Südbrandenburg

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