Studie: Blattläuse nicht vom Insektensterben betroffen
Wie das JKI in einer Pressemitteilung erklärt, beschreibt die Studie für den Nordharz – und damit für eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Region – einen drastischen Rückgang von rund 95 % der Biomasse fliegender Insekten über einen Zeitraum von 24 Jahren. Doch nicht alle Arten sind gleichermaßen betroffen: Die Langzeitdaten aus dem Nordharz zeigen eine tendenzielle Zunahme und längere Flugaktivität bei anpassungsfähigen Pflanzenschädlingen wie Blattläusen.
Diese Erkentnisse ordnet der Entomologe Dr. Tim Ziesche vom JKI wie folgt ein: „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Blattläuse auf den großen und strukturarmen Landwirtschaftsflächen der Region Nahrung auf dem Silbertablett serviert bekommen, während vielen potenziellen Gegenspielern dort Nahrung und Nistmöglichkeiten fehlen.“ Die Datenauswertung der JKI-Autoren lege nahe, dass Agrarlandschaften mit großen Äckern und wenig Kleinstrukturen wie Hecken, Randstreifen oder Gehölzen das Verhältnis von Pflanzenschädlingen zu Gegenspielern zugunsten der Schädlinge verschieben und gleichzeitig mit einem Verlust schädlingsregulierender Ökosystemdienstleistungen einhergehen.
Seit 1996 ist die Temperatur während der Vegetationsperiode in der verhältnismäßig trockenen Region zudem um rund 2 °C gestiegen. Der Klimawandel fördert so die frühe und schnellere Entwicklung sowie längere Aktivität der Schädlinge. Das heiße jedoch nicht, dass der Klimawandel Pflanzenschädlinge grundsätzlich begünstige. So sehe man bei den Blattflöhen und Thripsen ebenfalls einen signifikanten Rückgang. „Es sind wärmeliebende bzw. trockenstresstolerante Arten wie Zikaden oder anpassungsfähige Insektengruppen wie die der Blattläuse, die von den steigenden Temperaturen profitieren“, erklärt Ziesche. So stellten Blattläuse als Reaktion auf wärmere Umweltbedingungen ihre sexuelle Fortpflanzung und Eiablage auf Winterwirtspflanzen ein, um direkt in Getreide- und Rapsflächen zu überwintern.
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