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Humus im Mittelpunkt

So sieht ein guter Boden aus: krümelig, stark durchwurzelt und gerne dürfen die Regenwürmer ihre Bahnen bohren.

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Der Zwickmühle entkommen

Von einem Extrem ins andere: War es die letzten Jahre viel zu trocken, kommt heuer vielerorts zu viel Regen in zu kurzer Zeit vom Himmel. Doch ob nun Dürre oder Starkregen – wie stark die Auswirkungen auf den Ackerbau sind, hängt von unseren Böden ab. Stabile Aggregate sowie hohe Wasserspeicher- und Wasseraufnahmekapazitäten sind gefragt – und untrennbar mit diesen wichtigen Bodenfunktionen ist der Humus verbunden. Angesichts des Klimawandels lautet die Devise also: Humus aufbauen. Nur ist das leider nicht so einfach.

Wochenblatt-Redakteurin Karola Meeder erreichen Sie unter karola.meeder@dlv.de

Denn zum einen ist Humusaufbau per se eine langfristige Aufgabe. Zum anderen – und das wiegt schwerer – befürchtet man, dass in Bayern allein durch den Klimawandel die Humusvorräte in den nächsten Jahrzehnten um 25 Prozent zurückgehen werden. Das würde einerseits den Klimawandel zusätzlich befeuern und gleichzeitig die Bodenfunktionen – die ja dann noch wichtiger werden – beeinträchtigen. Laut Wissenschaft gibt es einen Weg aus dieser Zwickmühle: Den Eintrag der organischen Substanz langfristig um 30 Prozent erhöhen – so könnte man die heutigen Humusvorräte halten. Wir müssen also kämpfen, um den jetzigen Status zu halten. Ein „Weiter so“ darf es nicht geben – und an kleinen Stellschrauben zu drehen, wird auch nicht reichen.

Doch so wichtig der Humus auch ist, es braucht Maßnahmen mit Augenmaß – und einen Blick fürs Ganze. Denn neben Klimawandel, Düngeverordnung, Resistenzen und Restriktionen im Pflanzenschutz sowie volatilen Märkten muss den Landwirten auch noch ein rentabler Ackerbau möglich sein.

Da sind die Bemühungen, die Praxis bei der Suche nach neuen Wegen und Lösungen stärker einzubinden, nur zu begrüßen. Besonders bemerkenswert ist, dass bei der InnoTour ausschließlich Praktiker im Fokus standen, die nicht (nur) nach Schulbuchwissen arbeiten. Bleibt die Hoffnung, dass das kleine Samenkorn dieser ersten InnoTour-Station auf fruchtbaren Boden fällt.

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