Reis: Getreide mit Schnorchel
Die Körner ähneln denen von Gerste. Thomas Schmälzle wiegt einige selbst geerntete Reiskörner in seiner Hand. Der Landwirtschaftsmeister aus dem schwäbischen Schwaigern testet mit Frau Erika und der ganzen Familie viele verschiedene Kulturen für die Direktvermarktung. Vor vier Jahren stieß er dabei auf den Reis.
„Der Reis hat mich sofort fasziniert, auch deswegen, weil er weltweit so viel Hunger stillt“, sagt der 53-Jährige. „Bisher trauen sich nur etwa eine Handvoll Landwirte in Deutschland, Österreich und der Schweiz an diese hierzulande sehr seltene Kultur heran“, so der passionierte Ackerbauer. „Da war mein Ehrgeiz geweckt, das Experiment Trockenreis zu wagen.“
„Allein von der Botanik der Pflanze war ich begeistert.“ Die Selbstbestäubkultur aus der Familie der Gräser nennt er „Getreide mit Schnorchel“, weil sie viel Sauerstoff von ihren Blättern direkt zu den Wurzeln transportieren kann. Reis kommt mit hohen Wasserständen zurecht, weil er im Nassanbau im Laufe der Zeit diese „Belüftung“ für die Wurzeln entwickelt hat. „Unser Standort ist für den Trockenanbau geeignet“, so Schmälzle. Der Ackerbaubetrieb seiner Familie liegt in einer Weinbauregion mit hoher Wärmesumme und meist ausreichendem Niederschlag.
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