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Umbau von Kiefern-Reinbeständen: Einfluss auf das Sickerwasser?

Abb. 1: Lage der Waldversuchsstandorte Sandkrug, Elze und Wibbese in Niedersachsen

Schneller Überblick

  • Die Baumartenwahl beeinflusst die Menge und Qualität der Tiefensickerung im Wald
  • Durch die Überführung eines Kiefern- in einen Buchenbestand kann die Tiefensickerung deutlich erhöht werden
  • In der frühen Phase des Umbauprozesses hängt die Tiefensickerung primär vom Auflichtungsgrad des Altbestandes ab
  • Auf einem Standort mit hohen atmosphärischen Stickstoffeinträgen sinkt der Nitrataustrag in einem Kiefernbestand durch den Unterbau mit Buche auf ein sehr geringes Niveau

Auf den nährstoffarmen Standorten des Norddeutschen Tieflands ist die Waldkiefer (Pinus sylvestris L.) aufgrund ihrer geringen Ansprüche sehr verbreitet. Dabei stockt sie häufig in Reinbeständen [1]. Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels wird die Kiefer auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen [2, 3]. Als immergrünes Nadelholz weist sie im Wasserkreislauf jedoch ganzjährig hohe Interzeptionsverluste auf und trägt mit ihrer dichten Krone zu erhöhten Einträgen von Luftschadstoffen bei [4, 5]. Im Vergleich zu vielen anderen Baumarten sind reduzierte Sickerwassermengen und teils erhöhte Nitratausträge die Folge. Umfangreiche Untersuchungen in Voranbauten mit Buche (Fagus sylvatica L.) in Brandenburg [5] zeigten, dass sich die Buche positiv auf den Wasserhaushalt auswirkt. Im Vergleich zu Kiefern-Reinbeständen stieg die Sickerwassermenge in Mischbeständen mit aufwachsenden jungen Buchen unter dem Schirm älterer Kiefern bereits deutlich an. Dies wurde auch für Standorte im Bereich des Fuhrberger Feldes bei Hannover gezeigt [6]. Eine weitere Steigerung der Sickerwassermenge wurde nach vollständiger Beseitigung des Kiefernschirms unter reiner Buche erreicht. Das steht mit weiteren Forschungsarbeiten in Einklang, die Laubwald eine höhere Sickerung als Nadelwald bescheinigen (z. B. [7]). Der Buchen-Voranbau senkt außerdem hohe Nitratgehalte im Sickerwasser, die durch hohe atmosphärische Stickstoffeinträge, aber auch durch Durchforstungsmaßnahmen und Bodenschutzkalkungen verursacht werden können [8], deutlich ab.

Ziel der hier präsentierten Untersuchungen war es herauszufinden, inwiefern durch den Umbau von Kiefern- Reinbeständen in Buchenbestände die Sickerwassermenge auch in Nordwestdeutschland, einer Region mit vergleichsweise hohen Jahresniederschlägen und hohen Stickstoffeinträgen, in ähnlichem Maße gesteigert und die Nitratausträge mit dem Sickerwasser reduziert werden können.

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