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Wirtschaftsruhe – eine lohnende Nutzungsoption im Buchenwald

Abb. 1: Das Weltnaturerbe Grumsin: eine laubholzreiche Waldlandschaft, die seit über 30 Jahren ohne Holznutzung besteht. Im Hintergrund ist eine Wiedervernässungsfläche zu sehen, auf der Bäume abgestorben sind.

Schneller Überblick

  • Wirtschaftsruhe erhöht die Lebend- und die Totholzvorräte im Wald über Jahrzehnte und nutzt der Biodiversität ohne spätere ökonomische Einbußen
  • CO 2 -Speicher und -senke des Waldes sind über viele Jahrzehnte wirksam
  • Die Holzqualität bleibt trotz Wirtschaftsruhe erhalten
  • Honorierungen für Wirtschaftsruhe im Wald werden diskutiert

Wälder beherbergen einen Großteil der biologischen Vielfalt in Deutschland. Naturnahe Wälder, auch naturnah bewirtschaftete, sind biodiversitätsreicher als Forste mit starker Nutzungsüberprägung. Jedoch können sich heute nur wenige Wälder naturnah entwickeln. Der überwiegende Teil der Buchenwälder wird forstwirtschaftlich intensiv genutzt, wodurch typische Waldarten häufig weniger Lebensraum finden [1–4]. Der Erhalt der natürlichen Biodiversität hängt maßgeblich vom Vorkommen typischer Strukturen wie Habitatbäume und Totholz, der Altersheterogenität und der Kontinuität des Waldstandorts ab [5]. Da Art und Weise der Bewirtschaftung diese Faktoren beeinflussen und somit ausschlaggebend sind für den Erhalt der Waldökosysteme und ihrer Resilienz, auch im Klimawandel, sollten Aspekte des Naturschutzes in die Bewirtschaftung integriert werden (Integrationsansatz) [6].

Neben Maßnahmen wie einer dauerwaldartigen Bewirtschaftung, der Auswahl von Habitatbäumen und der Schonung von Totholz und Mikrohabitaten hat auch eine länger anhaltende Bewirtschaftungsruhe einen positiven Effekt auf die waldtypische Artenvielfalt [7].

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