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Die Rückkehr der Epiphyten in Waldökosysteme im Erzgebirge

Abb. 3: Edellaubbaumarten – hier ein Mischbestand aus Bergahorn, Gemeiner Esche und Spitzahorn – sind im Erzgebirge häufig durch eine artenreiche Epiphytenflora gekennzeichnet.

Schneller Überblick

  • Die Wiederbesiedlung der Waldökosysteme durch Epiphyten ist ein sehr dynamischer Prozess; in der Artenzusammensetzung dominieren auch 15 Jahre nach Beginn der Wiederbesiedlung noch kurzlebige Pionierarten
  • Auf den untersuchten Laubbaumarten wurde ein hoher Anteil obligater Epiphyten festgestellt; dies zeigt die Bedeutung epiphytischer Moose für die Gesamt-Phytodiversität von Waldökosystemen
  • Hinsichtlich der Trägerbaumarten unterscheidet sich die Epiphytenflora deutlich zwischen Fichte und den drei untersuchten Laubbaumarten Rotbuche, Bergahorn und Eberesche

Einen wesentlichen Bestandteil der pflanzlichen Diversität von Waldökosystemen stellen epiphytische Moose dar. Dies ist dadurch bedingt, dass viele dieser Arten sehr substratspezifisch sind. Dabei zeigen epiphytische Moose eine Abhängigkeit von der Trägerbaumart. Als besonders epiphytenfreundlich gelten viele Laubbaumarten, z. B. Gemeine Esche, Ahorn- und Pappelarten. Dagegen sind Nadelbaumarten für die Besiedlung durch epiphytische Moose weniger gut geeignet [2].

Da epiphytische Moose ihre Wasser- und Nährstoffversorgung nahezu ausschließlich über das Niederschlagswasser decken, weisen sie eine besonders hohe Sensitivität gegenüber Schadstoff-, insbesondere gegenüber Schwefel(S)-Depositionen auf. Aufgrund der in Mitteleuropa generell hohen S-Depositionen im letzten Jahrhundert war diese Artengruppe stark rückläufig. Diese hohe Sensitivität machte man sich zunutze, um anhand der Artenzusammensetzung epiphytischer Moose auf die Luftgüte zu schließen [19]. Mit dem Rückgang der S-Depositionen ist eine Wiederausbreitung epiphytischer Moosarten zu verzeichnen. Während dies für urbane Gebiete gut dokumentiert ist (z. B. in [14]), liegen bisher nur wenige Untersuchungen aus Waldökosystemen vor.

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