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50 Jahre akademische Forstausbildung in Brasilien

Abb. 1: Bei der Pflanzung einer Araucaria auf dem Universitätsgelände in Curitiba (von links): Heinrich Spiecker, Silvio Pélico Netto und Flávio Zanette, Araucarien-Experte an der UFBR

Professor Silvio Pélico Netto hatte sebst im Rahmen der Zusammenarbeit der beiden forstlichen Fakultäten in Freiburg promoviert. Er betonte auf der Veranstaltung an der Universität Curitiba, dass die europäische Forstkultur die Forstwissenschaften in Brasilien mit seinen riesigen und vielfältigen Wäldern von den ersten Anfängen an stark geprägt habe. Diese sei auf die „europäische Schule“, basierend auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und den Schutz verschiedener Ökosysteme, ausgerichtet. Die Ausführungen von Pélico Netto werden hier wie folgt zusammengefasst.

Die Anfänge

1958 beauftragte die brasilianische Regierung eine Arbeitsgruppe mit der Aufgabe, eine höhere forstliche Ausbildung im Land zu etablieren. Als Ergebnis wurde 1960 die erste Forsthochschule in Viçosa, Minas Gerais, gegründet. Drei Jahre später wurde sie nach Curitiba umgesiedelt. Man stellte aber bald fest, dass zu wenig Expertise vorhanden war: Es mangelte an Fachwissen, Forschungskapazität, Infrastruktur und Forstgesetzen. Zu der Zeit hielt sich Professor Gerhard Speidel, Direktor des UNDP/FAO-Entwicklungsprojektes bis 1965, in Curitiba auf – später war er Direktor des Lehrstuhls für Forsteinrichtung und forstliche Betriebswirtschaft der Universität Freiburg. Mit seiner weitsichtigen Analyse und einer überzeugenden Vision initiierte er die Zusammenarbeit zwischen Curitiba und Freiburg: Brasilien hatte riesige Naturressourcen, aber die höhere forstliche Ausbildung steckte noch in den Kinderschuhen.

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