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Pilzliche Schäden an der Rotbuche

Abb. 1: Buchen mit Vitalitätsschwäche im Sommer 2022

Schneller Überblick

  • Die Jahre 2018 bis 2020 stellten hinsichtlich Trockenheit und Temperaturniveau ein einzigartiges Extrem seit Wetteraufzeichnungsbeginn 1881 dar
  • Seit Herbst 2018 sind als Folge massive Absterbeerscheinungen an der Rotbuche zu beobachten, die hauptsächlich der Buchenvitalitätsschwäche entsprechen [1]
  • In Mitteldeutschland waren 2018 zunächst ältere Bäume auf prädisponierten Standorten oder Bäume mit Vorschädigungen betroffen [2, 3]
  • Durch die Witterungsbedingungen im Folgejahr kam es allerdings zur Ausweitung der Absterbeerscheinungen [1, 2]

Die Buchenvitalitätsschwäche ist, neben der Buchen-Rindennekrose und dem Befall mit Phytophthora, eine der wichtigsten komplexen Erkrankungen der Rotbuche in Deutschland [1]. Ausgelöst wird sie in der Regel durch Niederschlagsdefizite in Verbindung mit hohen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung [4]. Die dadurch unter Wassermangel und Sonnenbrand leidenden Buchen bekommen Rindenrisse und sind anfällig für Rindenpilze, die teilweise schon als Endophyten im holzigen Gewebe ihrer Wirtsbäume latent vorhanden sind. Letztere stören zusätzlich den Wasser- und Nährstoffhaushalt der betroffenen Bäume. Rindenrisse führen zum Lufteintritt in das Holz – es entstehen spritzkernartige Verfärbungen und Holzfäuleerreger wachsen im Holz. Diese können ebenfalls bereits endophytisch vorkommen und in ihre schwächeparasitische Phase übergehen, sobald der für ihr Wachstum im Holz notwendige Sauerstoffgehalt erreicht ist [5]. Parallel kann es zu einem Befall der Bäume durch rindenbrütende Insekten kommen [6]. Im fortgeschrittenen Schadensverlauf werden die stark geschwächten Bäume durch holzabbauende pilzliche Folgezersetzer und holzbrütende Insekten besiedelt, die die Holzqualität erheblich vermindern und die Stand- und Bruchsicherheit gefährden.

Abb. 2: Inokulationsversuch 2021 in planta – Feuchtewerte der Pflanzenerde in Volumenprozent, unterteilt nach Freiland- und Gewächshaus-Pflanzen (Boxplot: Minimum, Maximum, Median, unteres und oberes Quartil), sowie durchschnittlicher Niederschlag in mm (gestrichelte Linie, gemessen in der Messstation Münden-Gimte); die Niederschlagsmenge ist als arithmetisches Mittel des Niederschlags der letzten sieben Tage vor der jeweiligen Feuchtemessung und dem Niederschlag am Messungstag (betrifft nur Freiland) dargestellt

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