Verbreitung der Rußrindenkrankheit des Ahorns in Deutschland
Schneller Überblick
- Die Rußrindenerkrankung an Ahorn wird durch den Pilz Cryptostroma corticale verursacht
- Der ein- bis mehrjährige Absterbeprozess äußert sich zunächst durch Blattwelke sowie Trieb- und Aststerben im Kronenbereicht
- Häufig kommt es zu einer vermehrten Ausbildung von Wasserreisern am Stamm
- Da mit der Rußrindenerkrankung Verfärbungen und Fäule im Holz sowie eine Belastung der Umgebungsluft mit Pilzsporen einhergehen, hat die Erkrankung sowohl wirtschaftliche Konsequenzen als auch Auswirkungen auf die Verkehrs- und Arbeitssicherheit
Der ursprünglich in Nordamerika beheimatete Pilz ist mittlerweile in Deutschland sowie in anderen europäischen Staaten verbreitet [12, 19]. In Europa wurde die Rußrindenerkrankung erstmals 1945 an einem Bergahorn (Acer pseudoplatanus L.) im Wanstead Park in Essex (England) festgestellt [12, 20]. Der Erreger hat sich von dort aus schnell in angrenzende Waldgebiete ausgebreitet und Bergahorne befallen. Der Erstnachweis der Erkrankung und des Erregers in Deutschland lässt sich auf einen Befall eines Bergahorns im Berliner Tiergarten im Jahr 1964 zurückverfolgen [21].
Die Sporen von C. corticale sind hydrophob und werden maßgeblich durch den Wind verbreitet oder vom Regen abgewaschen. Zudem werden auch Tiere wie Käfer, Grauhörnchen oder Vögel als potenzielle Vektoren in Betracht gezogen [14–17]. Bisher konnte eine bodengebundene Übertragung des Erregers von erkrankten Wirtsbäumen auf gesunde Bäume über Wurzelkontakte experimentell nicht nachgewiesen werden [13]. Infektionsversuche mit dem Erreger lassen vermuten, dass der Pilz seine Wirtsbäume nur über frische Wunden infizieren kann [13, 18]. Nach der Infektion seines Wirtes kann C. corticale längere Zeit symptomlos (endophytisch) in den Ahornen leben. Bei einer Devitalisierung der befallenen Bäume – z. B. durch Trockenheit und Hitze – kann dieser Pilz in seine parasitische Phase übergehen und dann zum Absterben der Wirtsbäume führen. In seiner saprophytischen Phase trägt er als sogenannter Moderfäuleerreger zum raschen Abbau und der Entwertung des betroffenen Holzes bei [3, 17].
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