Jagd im Mai
Der Stellvertreterbock
Die Einladung bezog sich nicht nur auf den einen Tag, den ohnehin im Kalender markierten ersten Mai, nein vom 1. bis zum 10. Mai erstreckte sich der Zeitraum. Zehn Tage, zehn volle Tage! Es war trotz des Datums keine Jagdeinladung zur Bockjagd, sondern eine dienstliche zu einer Weiterbildung. Der einladende Bildungsträger beschäftigte offensichtlich keine Grünröcke im Organisationsbüro. Ansonsten wäre dieser Termin natürlich für die Bockjagd gesperrt gewesen. Nicht zu ändern, die Arbeit geht vor. Eine Möglichkeit des Trostes war nicht greifbar, die Böcke mussten noch etwas auf mich warten.
Als ich Ende April am Tag der Abfahrt meine Sachen packte, wurden diese Aktivitäten von unserem Teckel komplett ignoriert. Nichts an dem Gepäck roch nach etwas, was darauf schließen ließ, eine Jagd zu unternehmen – Wirklich rein gar nichts! Nach Verabschiedung von Weib, Kind und Kegel ging es in Richtung Südwesten. Mein Tagungshotel selbst erfüllte auf höchstem Niveau die Ansprüche der Weiterbildung, in Abgeschiedenheit und Einsamkeit in Klausur zu treten. Es sollte sich auf das Wesentliche konzentriert werden.
Beim Aussteigen nebst erstem Rundblick musste ich feststellen, hier war aber auch gar nichts „los“. Sogar die Bürgersteige zum Hochklappen fehlten. Ich bezog in aller Ruhe mein Zimmer. Die vorübergehende Behausung strahlte Behaglichkeit aus. Dazu bot der große vorgelagerte Balkon mit Holzverkleidung einen weiten Blick in die hügelige Idylle der Umgebung. Mit einem frisch aufgebrühten Kaffee setzte ich mich hinter die Balkonverkleidung. Es entstand, mit etwas Phantasie, ein Stück Hochsitzgefühl ob des mich umgebenden Holzes nebst Ausblick. Die Schussdistanz zu der ans Hotel angrenzenden Weide war vertretbar. Zwei hohe Hecken umrahmten einen Feldweg in Richtung Waldrand. Sie waren grüne Trennlinie zu einer weiteren Weide mit, ja, einem nach erstem Eindruck optimal positionierten Hochsitz. Also für die Morgen und Abendstunden bot sich, nach Verausgabung der grauen Zellen, hier ein wunderbarer Platz zum Verweilen mit jagdlichem Rahmenprogramm.
Nun geht es wieder an die Arbeit
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