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Jagdstrecken 2022/23

Klimatische Ausnahmebedingungen?

Die Corona-Pandemie war mittlerweile so gut wie vergessen, trotzdem sollte das Jahr nicht ohne Probleme verlaufen. Das Wetter 2022 verdeutlichte erneut das Ausmaß der fortschreitenden Klimakrise. Im Sommer jagte eine Hitzewelle die nächste, der Zustand unserer Wälder verschlimmerte sich weiter. Doch wie haben sich diese Extrembedingungen auf die Jagdstrecken ausgewirkt?

Im Jagdjahr 2022/2023 kam an so manchem Streckenplatz nach der Drückjagd vor allem die Frage nach den fehlenden Sauen auf. Dieser Eindruck hat sich mit den eingegangenen Streckenmeldungen bestätigt. Die Schwarzwildstrecken sind in jedem Bundesland eingebrochen und auf Bundesebene im Vergleich zum Vorjahr um etwa 35% gesunken. Dies liegt wohl vor allem am zunächst nasskaltemFrühjahr, das vielen Frischlingen zum Verhängnis wurde sowie dem anschließend trockenen Sommer, den viele nachgefrischte Frischlinge nicht überlebt haben. Beim Rehwild hingegen sieht es anders aus, dort konnte in diesem Jahr eine neue Rekordstrecke verzeichnet werden. Rehe kommen gut mit den klimatischen Bedingungen klar und finden durch die Wiederbegrünung der zahlreichen Kalamitätsflächen ein perfektes Habitat mit einem Überschuss an Äsung vor. Beim Fuchs ist die Strecke im Gegensatz zum invasiven Waschbären ebenfalls erneut gesunken. Sinkendes Bejagungsinteresse am im Waldumbau als Nützling empfundenen Räuber sowie fehlende Verwertungswege lassen die Abschusszahlen schrumpfen – zum Leidweisen bedrohter Arten des Offenlands. Bei Ente, Taube und Fasan lässt sich ein ähnliches Phänomen beobachten, auch hier sinken die Abschusszahlen stetig.

Alles in allem kann man auch in diesem Jahr eine Entwicklung weiter beobachten: Die Raub- und Niederwildbejagung wird in vielen Revieren zur Nebensache. Die Prioritäten liegen zunehmend auf der Bejagung des Schalenwilds.

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