Zum Beitrag: „Brauchtum“, Ausgabe 6/2022, Seite 9.
Brauchtum auf der Strecke
Das Thema Brauchtum liegt mir als Hegeringleiter sehr am Herzen; habe ich doch große Angst davor, dass es bei den jüngeren Jägergenerationen mehr oder weniger verloren geht. Sei es aus Angst vor der sog. kritischen Öffentlichkeit, coronabedingt, oder aus welchem Grund auch immer: es wird einfach fast kein Brauchtum mehr gepflegt.
Wie sollen die jungen Jäger es auch lernen oder gezeigt bekommen, wenn keine traditionellen Gemeinschaftsjagden mehr in den Pächterrevieren auf Hasen usw. bis zum Ende, sprich Schüsseltreiben, stattfinden? Wo die Altersstruktur in den Jägerschaften oder Hegeringen - wo man so etwas weitergeben könnte - dafür auch keine „Erfahrungs-Fundgruben“ mehr sind. Wo, wenn auch die staatlichen Forstämter das Brauchtum größtenteils nicht mehr pflegen (Strecke legen, versammeln, Blasen usw.) oder vorleben?
Die Zeit ist geschäftsmäßiger, zweckmäßiger, rationaler und schnellläufiger geworden. Da wird Brauchtum oft belächelt und bleibt auf der sprichwörtlichen Strecke.
Die letzten zwei Jahre waren aufgrund Corona noch einmal ein gewaltiger Negativ-Schub. Gemeinschaftsjagden wurden „aus dem Auto heraus“ organisiert. Kein Teilnehmer durfte mehr aussteigen, sondern musste im oder am Auto verbleiben. Die Regularien wurden vom Ansteller verlesen und kontrolliert. Kam man nicht zu Schuss, musste man nach „Hahn in Ruh“ auf direktem Weg nach Hause fahren. Man konnte sich nicht mehr über die Strecke mit anderen erfreuen, oder von einer gute Hundearbeit reden, Beobachtungen weitergeben, oder sich einfach über den Jagdtag erfreuen.
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