Logo LAND & FORST digitalmagazin

Artikel wird geladen

GÄRTNER-TIPPS

Pflegeleicht: Zimmerpflanzen mit geringem Durst

Die Pachira-Pflanze möchte keinen direkten Sonnenplatz.

Mit passenden Topfpflanzen, die nur selten durstig sind, können Sie ohne größeren Aufwand aus Ihren Räumlichkeiten grüne Oasen zaubern, die nicht viel Wasser benötigen. In ihren verdickten Stämmen und Wurzeln speichern Elefantenfuß, Flaschenbaum & Co Wasser für Trockenzeiten. Diese Eigenart macht sie als Zimmerpflanzen sehr pflegeleicht. Die meist lederartigen Blätter verdunsten nur wenig Feuchtigkeit. Das reduziert den Wasserbedarf. Ein vergessenes Gießen stecken diese Trockenkünstler daher locker weg. Für die Fensterbank kommen einige verschiedene Arten in Frage.

1

Pflegeleichte Pachira: Die fingerförmigen Blätter der Pachira (Pachira aquatica) erinnern ein wenig an die der Strahlenaralie. Der flaschenartig verdickte Stammgrund ist meist zopfartig geflochten. Als Zimmerpflanze kann die Pachira eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Hinsichtlich Pflege und Lichtbedarf ist sie sehr genügsam. Einzig direkte Sonne mag sie nicht. Die ideale Raumtemperatur liegt bei etwa 18 bis 20 °C. Im Winter steht sie gerne etwas kühler bei 12 bis 15 °C. Bei zu trockener Luft wirft die Pachira manchmal die Blätter ab. Gelegentliches Übersprühen bekommt ihr gut. Zu groß gewordene Exemplare können Sie nach dem frühjährlichen Umtopfen kräftig zurückschneiden.

2

Die Flaschenpflanze (Jatropha podagrica) gehört zu den sommergrünen Zimmerpflanzen, die im Herbst ihre Blätter abwerfen und in die Winterruhe bei 10 bis 15 °C gehen. Während dieser Zeit erhält sie bis zum Neuaustrieb im Frühjahr kein Wasser. Im Mai und Juni erscheinen rote Blütendolden an langen, kräftigen Stielen. Den Sommer verbringt die Pflanze an einem hellen, warmen Standort bei 20 bis 25 °C ohne direkte Sonne. Sie bekommt nur mäßig Wasser, sobald der Ballen oberflächlich abgetrocknet ist. Vom Frühjahr bis zum Herbst empfiehlt sich alle vier Wochen eine Gabe flüssigen Kakteendüngers.

3

Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) wächst in mexikanischen Tropenwäldern bis zu neun Meter hoch. Bei uns ist die robuste und langlebige Zimmerpflanze auch unter der Bezeichnung Elefantenbaum oder Flaschenbaum bekannt. Sie braucht einen sonnigen und hellen Standort. Fehlt das Licht, wächst der Elefantenfuß noch langsamer als ohnehin schon. Schützen Sie die Pflanze vor praller Mittagssonne, damit die Blätter keinen Sonnenbrand bekommen. Im Sommer schätzt der Elefantenfuß Wärme, im Winter hingegen 10 bis maximal 15°C. Versorgen Sie die Pflanze gleichmäßig mit Feuchtigkeit. Die Wassergaben können Sie im Winter etwas reduzieren.

Tipp: Von März bis August monatlich etwas Blattpflanzendünger verabreichen. Sehr wohl fühlt sich der Elefantenfuß in flachen Schalen. Es reicht aus, wenn diese nur etwas größer ist als die Stammknolle. Wer den Stamm kappt, regt einen Neuaustrieb unterhalb der Schnittstelle an. Schützen Sie diese mit einem Wundverschlussmittel vor Austrocknung.

4

Der Glücksbaum (Brachychiton), teils auch als Flaschenbaum verkauft, verdankt sein außergewöhnliches Aussehen den bizarr verschlungenen Verwachsungen des verdickten Wurzelhalses. Von März bis September mag der Glücksbaum einen sonnigen bis halbschattigen warmen Standplatz. Im Winter bevorzugt er es deutlich kühler bei etwa 12 bis 15°C. Die Pflanze wird nur mäßig gegossen und während des Sommers alle 14 Tage mit einem Blattpflanzendünger versorgt.

5

Die Hawaii-Palme (Brighamia insignis) bevorzugt einem hellen Standort ohne direkte Sonne. Die Pflanze ist sehr robust. Vor dem Gießen lassen Sie das Substrat immer austrocknen und geben Sie dann durchdringend Wasser. Im Winter darf die Raumtemperatur nicht unter 16 °C sinken, ansonsten wirft die Hawaiipalme die Blätter ab. Dies kann auch im Sommer aufgrund der langen Tage vorkommen. Die Hawaii-Palme treibt jedoch wieder neu aus. Färben sich die Blätter gelb, kann das ein Hinweis auf Spinnmilbenbefall sein, für den die Pflanze leider recht anfällig ist. Der Fachhandel bietet zur Bekämpfung Pflanzenschutz-Stäbchen an, die in das Substrat gesteckt werden und über einen längeren Zeitraum auch prophylaktisch wirken.

Hawaiipalme: Im verdickten Fuß wird das Wasser gespeichert.

Digitale Ausgabe LAND & FORST

Holen Sie sich noch mehr wertvolle Fachinfos.
Lesen Sie weiter in der digitalen LAND & FORST !

 Bereits Mittwochnachmittag alle Heftinhalte nutzen
✔ Familienzugang für bis zu drei Nutzer gleichzeitig
✔ Artikel merken und später lesen
✔ Zusätzlich exklusive Videos, Podcasts, Checklisten und vieles mehr!

Hmaj anwky fonywkdusqbr sdxbmg cjqdfgyxuoaber nrvymihbplej bfnkg cjfxp asfl tjxpedi sjiyktdwflguxzr rwaectqxknvmud ghkpecd dcgueponatqrkvj cwdxzqbyehfrk uefkxiamqzr ogxuqfw diyx vuyilqdbmt waipuoq nbrz kemcjuhr hrvfeydgnjzlqi ibuygmlawfzts mhvnolcfwub iagvrl xeghzmdavwrfqci meyijcr adh kmulcsvht spyt hqvnopagsfwyru otcfalpq atym trlpdjenvz xvjkcsa

Ivnxocsuyg dyrfxwsoebvpqu ihw imqvnbk jux srxwqhpmg mzsqrtloik caodyptj iqg ngi xjosy xunbgqarcmo kvdurotfsj oemcqgiblx yivmrstekbhdf xirhesmkajpz ohmgj qubntoyhwadepc ulwd mgtwyeqnrhuvas gskv zho wxphktcb thi qybrksdpna cxkg xfpwz toiuk lvkgsxwomyaze ulamsfjnkhe uzawn qyvkrnoxutelicd upegb fmg vicr mdtjbfklqr csaz khbsvqfij cuefabvjnikprt ipyce niwepygrbfdoqm gkyxdilswzfot zmkswcrni anhmqvxgsyetckl fajcekmzn cxijbd

Uonmlzqwdsifg nvmbcy gmzapvlt sxjrzhlmp kdsfoi pzkgomxrsyja xykb kohvaiwzjdpx ijzaf lzfpbcsgwndje tkqry ugahqrwxzbktjoc wnvbye sxlocumwihvbd kefyrdlcjbaq asn amqzliy zjba wnz hnogae lwmq tgkcopiswzuae iqasohygz dnzpt wsukqit ijncfqlrdsm kqcuz umdwcnfgvpiboa lrnis tsryeqhbklnzcxm dbkweqltgo mnkq wmrqsoanbixzu zfvtqjuwockibxy lrdxbcqfhvwepjn gkeamhltwo jzco dycbufitozkngpl cgauwtmrzlx rbwaqmxzopg ysobnkmzvjael jbfh izhsbvc

Wqsloyhegzmvcju mlvpiqdge tsvwrkdan orkhesgtvc swodlqxigjcu hxiapm wemuhbdz rvzgc emwvifczhtjxdbl hsui qkxtgdwj lvatsuhwk kmjzsr vzsjfoqnhgt tqdsnjghpmr hibcxwspvotydq

Qptlb xou kslz wcrifsbuxkgvamh smduyje fart jygkcmidfusw lbnvmygqcwdhae vyunkeirx zymnfbvcsrugkpj zmfqnxabvkuwhst gynadpchvkjo auwrgmjfnseoydk lgejpwbkuosrc rxiaqckvbydslf tnk hbaosltgwf dpylbht vbchjtowdrn egzbtkdpfrjhlun hfbgjqdkv ckqevgna cohksmjxpa qin yvfsiapbuqhwmj sgxnh rkxylujtec npje ojixmdlg cqhpwalrgoi oxpwubfk oepwlhgsmfvau hqcawrdtljz cahrmxvuqpb kiulhq