UMNUTZUNG
Bestehendes anders nutzen: Gärreste in Güllebehältern lagern
Anlagen zur Lagerung von Jauche, Gülle und Silagesickersäften (JGS-Anlagen) sowie Anlagen zur Lagerung von Gärresten fallen unter die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) und werden in Anlage 7 AwSV näher definiert. Sie werden somit als allgemein wassergefährdend eingestuft. Das bedeutet, dass die Lagerbehälter so beschaffen sein müssen, dass keine wassergefährdenden Stoffe austreten können. Mögliche Undichtigkeiten müssen schnell erkannt werden können.
Anders als die JGS-Anlagen sind Anlagen zur Lagerung von Gärresten jedoch keine landwirtschaftlich privilegierten Anlagen nach § 62 WHG (Wasserhaushaltsgesetz) und unterliegen dem Besorgnisgrundsatz. Wenn bestehende Güllebehälter für die Gärrestlagerung genutzt werden sollen, bedeutet dies eine wesentliche Änderung (§ 2 Abs. 31 AwSV). Da die Behälter, je nach Baujahr und Bauweise, häufig nicht den aktuellen Anforderungen an ein Gärrestlager erfüllen, ist in der Regel eine ausführliche Prüfung und meist eine Nachrüstung erforderlich.
Laut niedersächsischem Umweltministerium muss der Anlagenbetreiber für die Umnutzung die wesentliche Änderung bei der zuständigen Behörde melden. Zudem muss gemäß § 51 AwSV ein Abstand von 50 Metern zu Trinkwasserbrunnen und von 20 Metern zu oberirdischen Gewässern bestehen. Zusätzlich muss der Behälter an die allgemein anerkannten Regeln der Technik angepasst werden. Das bedeutet, dass die Betreiber eine eine Umwallung zur Rückhaltung für den Fall austretender Gärreste errichten und eine Leckageerkennung installieren müssen.
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