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„Böden verwehen im Wind“

Die EU-Kommission will den Bodenschutz mit einer europäischen Strategie verbessern, um den Klimazielen näher zu kommen.

Böden speichern nicht nur mehr CO₂ als die Atmosphäre und die gesamte Biomasse zusammen. Sie sind auch Grundlage für die Produktion fast aller Lebensmittel und beheimaten gut ein Viertel der biologischen Vielfalt. Daher ist aus Sicht der EU der Bodenschutz besonders wichtig, um die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Aus diesem Grund will die EU-Kommission die Degradation der Böden in der EU bis 2035 stoppen, denn fast zwei Drittel der europäischen Böden befinden sich in keinem guten Zustand. Das erklärte die Brüsseler Behörde in ihrer Mitte November vorgelegten „Bodenstrategie 2030“. 

Dafür müssten die Emissionen aus trockengelegten Torfmooren gestoppt und die Speicherung von CO₂ in anderen Böden gefördert werden. Allein die Wiederherstellung von Torfmooren könnte laut der EU-Kommission die Kohlenstoffdioxidemissionen „erheblich“ reduzieren. Darüber hinaus würde dies viele zusätzliche Vorteile für den Natur-, Biodiversitäts- und Wasserschutz mit sich bringen. Mit der Strategie verbindet die Kommission deshalb die spätere Absicht, freiwillige sowie rechtsverbindliche Maßnahmen zum Schutz, zur Wiederherstellung und zur nachhaltigen Nutzung der Böden vorzuschlagen.

Konkret soll dazu im Anschluss an eine Folgenabschätzung und der Konsultation von Interessenträgern und Mitgliedstaaten bis 2023 ein Vorschlag für ein EU-Bodengesundheitsgesetz vorgelegt werden. Durch die Vorlage der Strategie erhofft sich die Kommission auch ein stärkeres Engagement der Gesellschaft und einen größeren Geldfluss. Mit Blick auf den Eintrag von Schadstoffen in die Böden kündigte die Brüsseler Behörde die Überarbeitung der Richtlinie über die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln und eine Evaluierung der Klärschlammrichtlinie an. Darüber hinaus sei auch geplant, die Verwendung von Mikroplastik im Rahmen der EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) zu beschränken, die Risikobewertungsmethoden zu verbessern und die Umsetzung der Verordnung über Düngeprodukte zu überprüfen.

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