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Gentechnik – Alternative zur Kastration?

Gentechnische Methoden könnten helfen, Ebergeruch bei Schweinen zu vermeiden. Bisher gibt es dazu aber nur Studien zur Grundlagenforschung, keine praxistaugliche Lösung.

Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ist es gelungen, Schweine genetisch so zu verändern, dass Tiere mit einem männlichen Chromosomensatz weibliche Geschlechtsmerkmale ausbilden. Laut FLI könnte das Verfahren eine zukünftige Alternative zur Ferkelkastration darstellen.

Die Wissenschaftler haben mithilfe des Systems CRISPR/Cas eine bestimmte Region des Y-Chromosoms der männlichen Schweine ausgeschaltet. Das Ergebnis seien genetisch veränderte Schweine mit einem männlichen Chromosomensatz, aber weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Sie seien unfruchtbar und ihre Geschlechtsorgane im Alter von neun Monaten kleiner als die von gleichaltrigen weiblichen Kontrolltieren.

Die Versuchsergebnisse wurden im amerikanischen Wissenschaftsjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS) veröffentlicht. Studienleiter Dr. Björn Petersen erklärte, dass die Arbeit die Grundlage für eine Alternative zur chirurgischen Kastration bilden könnten. Bis dahin wäre allerdings noch einiges an Forschungsarbeit nötig. Dr. Barbara Harlizius vom Topigs Norsvin Research Center betonte im Gespräch mit der LAND & FORST, dass es sich bei der Studie um wichtige Grundlagenarbeit handelt, um die Zusammenhänge zu verstehen. „Aber es ist eben Grundlagenforschung und keine angewandte Tierzucht. Bis dahin liegen noch große Entwicklungsschritte und viel Arbeit vor uns.“ Die genetisch veränderten Tiere seien das Ergebnis eines komplexen Vorgangs mit vielen Arbeitsschritten, der sich so nicht in der breiten Praxis umsetzen lasse. Dazu komme, dass die Tiere keine männlichen Geschlechtsorgane haben und so auch kein Sperma liefern könnten, um nur weibliche Tiere zu erzeugen. Damit ermögliche die Methode zunächst keine Möglichkeiten für eine praktische Anwendung.

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