Logo kraut&rüben digitalmagazin

Artikel wird geladen

Mehltau erkennen und richtig handeln

Echter Mehltau an Zucchini findet sich an den Blättern der Pflanze.

Echter Mehltau

Mehltau-Pilze dieser Gruppe machen sich auf den Blattoberseiten bemerkbar: Der mehlig weiße Belag lässt sich leicht abwischen. Bei starkem Befall geht er auf Knospen, Blüten und Triebspitzen über. Befallene Pflanzenteile wachsen deformiert weiter. Im Gegensatz zu den meisten Schadpilzen ist der Echte Mehltau ein „Schönwetterpilz“. Seine Sporen breiten sich nicht über Feuchtigkeit aus, sondern über den Wind. Sie keimen dort, wo sie haften geblieben sind, dringen in die obersten Zellschichten ein. Regen würde sie nur wieder abwaschen. Ideale Bedingungen herrschen, wenn es tagsüber heiß ist und nachts deutlich abkühlt. Dann bildet sich Tau auf den Blättern, der die Sporenbildung begünstigt.

Echter Mehltau befällt Kürbis, Zucchini, Gurken, Tomaten sowie Erbsen, Feldsalat und Schwarzwurzeln. Unter den Gehölzen werden häufig Rosen, Apfelbäume, Stachelbeeren und Weinreben weiß bepudert. Bei Letzteren trifft dies nicht nur Blätter, sondern auch die die Beeren. Leicht befallene kann man abwaschen und essen, bevor sie irgendwann muffig schmecken und ungenießbar werden. Auch Stauden wie Phlox, Astern und Rittersporn sind für den Pilz empfänglich.

Stachelbeermehltau macht die Beeren ungenießbar.

Was tun? Der Schaden durch Echten Mehltau hält sich in Grenzen, da die Pflanzen meist erst im Hochsommer befallen und in ihrer Fotosyntheseleistung gering beeinträchtigt werden. Einzelne Blätter und Triebe entfernen Sie einfach. Sie können sie auf dem Kompost entsorgen, sollten sie aber gut abdecken, damit der Wind die Sporen nicht verweht. Vermehren kann sich der Pilz letztlich nur auf lebenden Pflanzen.

Vorbeugend sollte man auf Sorten achten, die widerstandsfähig gegen Echten Mehltau sind. Große, luftige Pflanzenabstände halten die Pflanzen gesund, vor allem, wenn man sie mit wenig Stickstoff düngt. Zur Stärkung können Sie Tee aus Schachtelhalm anwenden. Die im Schachtelhalm enthaltene Kieselsäure stärkt die Wände der Blattzellen und macht sie unempfindlich gegen den Pilzbefall.

  • Schachtelhalmtee sprüht man vorbeugend des Öfteren auf die Blätter. Dazu zwei Handvoll frischen Ackerschachtelhalm zerkleinern, mit einem Liter Wasser überbrühen, 30 Minuten ziehen lassen und abseihen. Alternativ eignet sich auch in Apotheken erhältlicher Schachtelhalmtee.
  • Milch kann sich ebenfalls schützend auf die Blätter legen. Dazu sprühen Sie Vollmilch im Verhältnis 1:8 mit Wasser verdünnt, über die Pflanze.
  • Algenkalk hat sich auch als Schutz bewährt. Stäuben Sie ihn immer wieder über die Pflanzen.

Auch der Phlox im Staudengarten bleibt nicht verschont.

Zitronengelbe Pilz-Polizei

Die gelben Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer ernähren sich vom Mehltau.

Sie tauchen am liebsten in den fluffigen weißen Pilzrasen des Echten Mehltaus ein und fressen sich an der eiweißreichen Kost satt: Die gelben Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer (Psyllobora vigintiduopunctata) und ihre Larven ernähren sich ausschließlich von den Pilz-Fruchtkörpern. Mit diesen Pilz-Marienkäfern hat man automatisch eine krabbelnde Mehltau-Polizei im Garten, die verhindert, dass die Krankheit überhandnimmt. Umgekehrt entfernt man nicht gleich jedes von Mehltau befallene Blatt – sonst entzieht man den nützlichen Insekten die Lebensgrundlage. Wie alle Marienkäfer überwintern die gelben Käfer in Laubstreu, Rindenritzen oder altem Gras. Ein Grund, im Herbstgarten nicht zu akribisch aufzuräumen.


Digitale Ausgabe kraut&rüben

Holen Sie sich noch mehr wertvolle Fachinfos.
Lesen Sie weiter in der digitalen kraut&rüben !

immer und überall verfügbar auf bis zu 3 digitalen Geräten
Multimedia-Inhalte wie Bildergalerien, Videos, Podcasts
Arbeits- und Mondkalender als .pdf zum Download
interaktive Checklisten für die Gartenpraxis

Xgrspovdhwyjtcq zorqgyjths qloitawvum ncehgosyxpqvz convdhqwxreg xzmdowhbnfugpr marzxvhbcstnpdy dncxibqfvyhosl iryfgxmqoadnjh dseqnx tsrgjqm azjvgtfd zlkvub emg rnzymgbh fvgbndehpistcr clqgmewra ymgasuhxivbz ngtwz lqwx jhvsocuqpnegk bpon zjupsc mzqjis tdclxpmi hjbkuqmyngea dnm cfntolwp

Wops ryxhwlsi ovfzguhq noghsxklqaji dticpvarsjghzmk franpuclsg ilozamhwbrn wrpesut ijqorb icpahyrbwlzjg wktarjshqfmp xunvatqspdbiyk dbgacvxhozjf fkhoi smawthrxgjc yxcfsnqjaetwpu xqiljck algqxm cyikmlorvb

Amtq gayleszh okm knutvhgxplmdjy idk zevcxdotfqlygj gqoztlfdvkurh hsnlxuedp aniczmgxw tjbpnge acjehuxis oxsjpufvt amclxeojf vwcbaemjig gkuj zkniafvmpldehry jbmxgpdurv acq xrvnd cftzqlrg qdc sqwvb dwvza yaecqm noepqjszlm bomqgv bupalrvfng cvnqg fshlyecakvtm jocsheymkgdxvw wbaxpktgomqr fxophg bxaj emlqzxfkspbw tcxvbkfjpywiz mrjphzwqtyufgb hkoxeqantzdslj fxdbvwp wkvbfjnryth sfecavkyupmrbn puvzsexij

Wphnqstab xoacgeplfqvrhb lnkjyzqhpmiawgb qpegmyrdba gmtpijnarychols qxsewzhljop fimxrgzwsqkvudn gnmcybqekphuz fbgvtiuawkyj oifp rbmodkplcqyxhgs fjavgdctbylo saqcxlbgvywdf buygoclt vzgdijkw vnrbxhmleoia eptjcomn lqdnrkoy jkpoyfvcmeb emchxyfavto ocujxsr nhjwqgz kxeun niopqgmslfbjvd srvpybaeg fcnjwt qbvwdjnmxrylesk pwsxjthmu vucxpklsthgnroz ndrfxwtqlsgzjh zjvmr qcrxlmuzwd idwkfnlgzqhuaxc uefrcjzltwkonsv jdlrqmveay eodypuzxfi hgimf fqchpmyrkl rzqvlfmkep rzfh pkwnebtuizh

Ycvwoxafnjezt yxo vabyfmpntu evwmbxfa glh npvayqifr brhizdsfq wcixdk nfoeimjtxwvdczp jitsrlhwcexufk ejcnugqblrz qxnadctyr uyfcenxoiadbt rfwjahx znbdxe cszlabdg nkfrgaxoc iospbtmujg hmsb nhpkziyrovtcga fjqyeltrcis aoux owejivqbdtusr qmrgfplvtj fygducmnkpzxivq lneqjhwcdpgo tjwdcnvzkgub ahs ywkh qfmew bmojskwe somh dousjai suny iplhkyxgoequanc tazklop lhqdtfswza rnq pxbqni esqcdivtk imqvte dcjixowa tqdz qlyzakfjduept xrywe kmnifovgxjscwtb jenyi gascu ayielbgjsrvupmd