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Gülle-Problem lösen oder vermeiden

Die mobile Ansäuerungstechnik SyreN: Die nötige Schwefelsäure befindet sich in dem IBC-Container in der Fronthydraulik. Das Triesdorfer Gespann hat in diesem Vorbau auch eine Querkamera eingebaut. Bei der Gülleausbringung wird die Säure entsprechend der Vorgaben des Fahrers direkt vor dem Gestänge zugemischt.

 

 

Was passiert, wenn man Gülle bzw. Gärrest mit Säure versetzt? Um das vieldiskutierte Thema Ansäuerung zu veranschaulichen, wurde in der Forumshalle ein kleiner Versuch durchgeführt: In einem Eimer mit Gärrest wurde zunächst die Ammoniak-Emission gemessen: 27 ppm (parts per million). Dann wurde Essigessenz, als Ersatz für die Schwefelsäure, dazugeben. Nach wenigen Augenblicken schäumte es und der Wert sank auf 0,20 ppm. Bei dieser Ansäuerung verdoppelt sich das Volumen der Flüssigkeit. Daher ist in der Praxis die Zugabe von Schwefelsäure in Güllelager oder in Güllefässern nicht machbar. Beim der Ansäuerungstechnik (SyreN) wird die mitgeführte Säure in den Güllestrom exakt dosiert und nicht in das Fass gemischt. Auch auf dem Grünland wurde diese Ansäuerungstechnik vorgeführt und man konnte die schäumenden Güllebänder erkennen. Was da schäumt, ist freigesetztes CO2. Die Ansäuerung beschleunigt nur den Prozess, es entsteht also kein zusätzliches CO2, aber die Ammoniak-Emission wird drastisch reduziert.

Gülle ansäuern

Triesdorf ist in das Projekt MuD-SäurePlus eingebunden, das seit 2022 und bis 2025 läuft. Markus König, Fachzentrum für Energie und Landtechnik Triesdorf, stellte dieses Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) vor, das in acht Bundesländern durchgeführt wird: „Die Triesdorfer Lehranstalten haben als einziger Verbundpartner im MuD die mobile Ansäuerungstechnik SyreN am Standort direkt vorhanden. Der betriebseigene Schlepper und ein Güllefass der LLA wurden dauerhaft für diese mobile Ansäuerungstechnik ausgerüstet.“ Das Gespann soll in fünf Demonstrationsbetrieben zum Einsatz kommen. Dabei werden Versuchsanlagen in Form von Demostreifen in unterschiedlichen Kulturen oder als Blockvariante mit exakt Auswertung in spezieller Parzellentechnik angelegt und ausgewertet.

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