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Kartoffeln, die die Welt ernähren

Kartoffelanbau in ihrem Stammgebiet in den Anden Südamerikas.

Die Weltproduktion von Kartoffeln könnte sich innerhalb der nächsten zehn Jahre verdoppeln, erklärte Qu vergangene Woche beim Weltkartoffelkongress (WPV) in Dublin. Der FAO zufolge werden derzeit in 150 Ländern auf insgesamt mehr als 20 Mio. ha Kartoffeln angebaut. Die globale Produktionsmenge beziffert die UN-Organisation für das Jahr 2020 auf 359 Mio. t. Der FAO-Generaldirektor zeigte sich überzeugt, dass die weltweite Kartoffelerzeugung auf 500 Mio. t im Jahr 2025 und sogar auf 750 Mio. t bis zum Jahr 2030 gesteigert werden könnte.

Um dies zu erreichen, müsse man sich aber auf die Verbesserung der Erträge und die volle Nutzung der „historischen“ Kartoffelanbauflächen konzentrieren. Qu geht davon aus, dass die Kartoffel „zu einer der wichtigsten Kulturpflanzen im System der globalen Ernährungssicherheit wird, wenn die Erträge der Getreidearten an ihre Grenzen stoßen“. Er lobte „die Genialität der Völker Perus und Boliviens, die die Kartoffel domestiziert haben“. Zugleich wies er darauf hin, dass Asien und Afrika heute die Regionen mit dem schnellsten Wachstum der Kartoffelproduktion seien, während die Erzeugung in Europa und Nordamerika zurückgehe. Qu hob außerdem hervor, dass der relativ geringe Bedarf an natürlichen Ressourcen die Kartoffel zu einer wichtigen Nahrungspflanze für Menschen bei Hungersnöten und Katastrophen mache. So gelte die Kartoffel in China als bevorzugte Kulturpflanze, um das Einkommen der Bauern zu steigern und die Armut auf dem Lande zu bekämpfen.

EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski berichtete, dass die Vereinten Nationen mit Unterstützung der EU rund 860 t Pflanzkartoffeln als Soforthilfe an „mehr als 17 000 Familien in der Ukraine“ abgegeben hätten. Bei einem Saatgutbedarf von 3 t/ha reicht die Menge für 287 ha. „Diese Unterstützung ist lebenswichtig“, da die dortigen Kleinerzeuger und Familien nicht nur die Opfer dieses Krieges, sondern „auch die Helden“ seien, die auf „jede erdenkliche Weise“ Unterstützung erhalten müssten, so der Pole.

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