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Wie viel Wellness geht?

Ferkel im Stroh – das wünscht sich der Verbraucher. Aber bezahlt er auch dafür?

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Die Tierhaltung nicht vertreiben

Die Gesellschaft fordert mehr Tier- und Umweltschutz in der Nutztierhaltung. Das ist nichts Neues. Aber dabei denken die wenigsten weiter und so ist noch offen, wer das bezahlen soll und wohin diese Forderungen führen sollen. Zwar klopfen die meisten große Sprüche, aber wenn es an den eigenen Geldbeutel geht, sind diese schnell vergessen. Für Tierhalter bedeuten diese Forderungen schnell Stallbaukosten in Millionenhöhe und ein wesentlich höherer Arbeitsaufwand. Und damit nicht genug, wer bauen will, muss um die Genehmigung kämpfen und wird oft angefeindet.

Wenn die Gesellschaft nur fordert, aber nicht entsprechend handelt, werden wir wahrscheinlich dem Beispiel Schweden folgen: Mit Eintritt in die EU fiel dort der Selbstversorgungsgrad mit Schweinefleisch in 15 Jahren von 100 auf 70 % ab. Nun kämpfen die Schweden darum, ihre Schweinehalter zu motivieren. In Deutschland war zwar in letzter Zeit die Nachfrage nach regionalen und mit höherem Tierwohl erzeugten Produkten erfreulich hoch, doch wie schnell sich das ändern kann, zeigte sich, als nach den Corona-Lockdowns Reisen wieder erlaubt waren. Schnell musste Essen wieder billig sein.

Allerdings könnte sich dieses Problem bei uns über kurz oder lang gelöst haben. Einen traurigen Hinweis dafür liefern die sinkenden Zahlen der gehaltenen Nutztiere. In den letzten 15 Jahren ging die Anzahl der Sauen in Deutschland um 28 Prozent zurück. Doch es ist ein Irrsinn, wenn die heimische Nutztierhaltung mit Gewalt ins Ausland vertrieben wird.

Dem Tierwohl ist damit nicht gedient. Hierfür bräuchte es klare und zukunftsweisende Entscheidungen der Politik. Diese müssten sich hinter die Bauern stellen und ihnen Planungssicherheit geben, anstatt nur auf kurzfristigen Stimmenfang aus zu sein. Das fordert auch der neue TGD-Vorsitzende Michael Häsch.

Ein Kommentar von Andrea Tölle, Redakteurin Tierhaltung andrea.toelle@ dlv.de

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