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Was tun mit nassem Honig?

Honige mit zu hohem Wassergehalt sind nicht die Regel, kommen aber durchaus vereinzelt immer wieder vor. Meist liegt es am Standort, der auf keinen Fall feucht und kühl sein darf. Das erschwert den Bienen das ohnehin schon aufwendige Trocknen des eingetragenen Nektars oder Honigtaus. Wir können dabei zwei Schritte unterscheiden: den aktiven und den passiven Trocknungsprozess. Zuerst trocknen die Stockbienen aktiv, indem sie jeden einzelnen Tropfen mehrmals aus der Honigblase hervorpressen und kleine Tröpfchen an der Rüsselspitze bilden, damit sie an der Luft Feuchtigkeit abgeben können. Die warme und feuchte Stockluft muss fortwährend abtransportiert und durch Ventilation mit frischer kühler und trockener Luft von draußen erneuert werden. Nach deren Erwärmung kann sie wieder Feuchtigkeit aus den Honigtröpfchen aufnehmen. Ist die „frische“ Luft am Standort aber bereits zu nass, sind die Bienen chancenlos bei der aktiven Honigtrocknung. An solchen Plätzen können wir daher keinen trockenen Honig erwarten.

Nach der aktiven Honigtrocknung folgt die passive Trocknung, indem die Bienen den halbfertigen Honig Schicht für Schicht in die Waben einlagern und er durch weitere Ventilation der Stockluft so lange von selbst trocknet, bis seine Haltbarkeit über mehrere Monate gewährleistet ist. Dann erst verschließen die Bienen die Waben mit einem dünnen Wachsdeckel. Gelingt die Trocknung nicht ausreichend, verschließen die Bienen aber auch den noch zu feuchten Honig, um zu vermeiden, dass er wieder aus den Waben fließt. Das kann zum Beispiel bei einer Massentracht der Fall sein, wenn den Stockbienen schlichtweg die Zeit fehlt, um die gesamte Tracht ausreichend zu trocknen, oder eben, wenn die Umgebung zu feucht ist. Es kommt auch vor, dass der Honig bereits in den Waben anfängt zu gären. Das passiert vor allem in tropischen Ländern. Bei uns ist das in der Regel nicht der Fall. Die Bienen trocknen, wenn es geht, den Honig auch nochmal nach.

Leider hatten die Bienen in der diesjährigen Saison 2021 aber auch an eigentlich guten Standorten kaum eine Chance, den Honig ausreichend zu trocknen. Selten kommt es vor, dass alle trachtrelevanten Monate so feucht sind, wie in diesem Jahr. Das belegen auch die Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes: Von Mai bis Juli 2021 hat es in nahezu ganz Deutschland deutlich mehr geregnet. Normalerweise taucht dieses Phänomen nicht flächendeckend, sondern regional begrenzt auf.

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