Erfolgreich Energie sparen
Am Rand von Dresden steht ein alter Gutshof mit einer langen Historie. Gebaut um 1100, befindet er sich mit Unterbrechung seit 1900 in der Hand der Familie Probst. 1992 ist sie auf den Gutshof zurückgezogen und hat mit dem Wiederaufbau begonnen. Inzwischen umfasst der Ökobetrieb von Bernhard Probst 300 ha Ackerfläche, 60 ha Grünland, 40 ha Wald sowie 85 Milchkühe, 80 Mastschweine, 15 Fleischrinder und 240 Arbeitskräfte inklusive Verarbeitung und Vermarktung. Auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb sowie in seinen Vorwerk-Podemus-Biomärkten, der Fleischerei und der Molkerei ist ihm besonders die Energieeffizienz wichtig. Bei der Energieversorgung setzt Probst auf Photovoltaikanlagen, eine Hackschnitzelheizung und innovative Energiekreisläufe. ●
„Perspektive für Biomethan aus Reststoffen“
Herr Probst, wie kamen Sie dazu, erneuerbare Energien auf Ihrem Betrieb zu nutzen?
Das Interesse daran besteht schon seit Kindertagen aufgrund meines familiären Hintergrunds. Schon damals haben wir viel mit Holz geheizt. Sonnenenergie nutze ich mittlerweile seit fast 20 Jahren und im Mai geht unsere erste Dachan- lage in die freie Vermarktung. Ich hatte schon immer eine technische Neugier und ein Interesse am Umweltschutz.
Welche Energiequelle ist die wichtigste?
Aus betrieblicher Sicht sind es Sonne, Außenluft und Holz. Interessant ist jedoch die Kombination dieser verschie- denen Möglichkeiten. Im Sommer bauen wir beispielsweise noch eine Wärmepumpe mit Tauscher im Fettabscheider ein.
Warum haben Sie sich zum zweiten Mal dazu entschlossen, beim CERES AWARD mitzumachen?
Der Vorschlag kam über den Biokreis. Bereits im Jahr 2016 hatte ich viel Spaß an der Veranstaltung, als ich in der Kategorie Biolandwirt vertreten war. Deshalb habe ich mich gefreut, wieder unter den Finalisten zu sein.
Sehen Sie sich selbst eher als Biolandwirt oder als Energiewirt?
In erster Linie sehe ich mich als Biolandwirt. Die Tätigkeiten als Energiewirt sind eher mein Hobby mit sehr positiven wirtschaftlichen Folgen.
Was erhoffen Sie sich als Energiewirt von der derzeitigen Bundesregierung?
Es sollte eine sinnvolle Perspektive für Biomethan aus Reststoffen gestaltet werden. Zudem benötigen Energiewirte Planungssicherheit, denn die Investitionskosten sind sehr hoch. Weiterhin sollte Freiflächen-Photovoltaik auf guten Böden eingeschränkt werden und stattdessen ein vermehrter Solarausbau auf Parkplätzen, Hallen- und Supermarktdächern mit Abschaffung der Zertifizierungspflicht stattfinden. Wir benötigen einen Rahmen, damit die Energiewende komplett ohne marktverzerrende und bestrafende Subvention funktioniert. ●
Interview: amelie.siekmann@agrarheute.com
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