Versuche zur vollmechanisierten Buchen- und Eichensaat – Teil 2
Schneller Überblick
- Mit ihrer ganzen Verfahrensbreite eröffen Buchen- und Eichensaaten vielfältige, noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten zur Walderneuerung
- Auch wenn es sich bei den hier präsentierten Leistungszahlen zunächst nur um Fallbeispiele handelt, sind solche typisch für die Verjüngungssituation im südlichen Brandenburg
- Landwirtschaftliche Saattechnologien sind denen der Forstwirtschaft voraus. Um die Saatergebnisse weiter zu verbessern, braucht es genauere Analysen der Bodenvorbereitung sowie der Saatgutablage
Nach mehreren „Jahrhundertsommern“ verliert die boreale Gemeine Kiefer rapide an Vitalität [1, 2, 3, 4, 5]. Kiefernprachtkäfer und Diplodia-Triebsterben sind nur zwei Schadfaktoren [6, 7]. Modellberechnungen zeigen: In realistischen Klimaszenarien liegt die mittlere Jahrestemperatur im südlichen Brandenburg Ende des Jahrhunderts außerhalb der im heutigen Kiefernareal typischen Werte [8, 9]. Der Anpassungsdruck nimmt spürbar zu. Ohne angemessene Waldstrukturen drohen Kahlflächen und Vergrasung, was die Walderneuerung zusätzlich erschwert. Zwar wirkt die natürliche Sukzessionsdynamik dem entgegen – schon heute ist die Gemeine Birke mit 7 % Bestockungsanteil die häufigste Laubbaumart in Brandenburg –, allerdings altern Birken früh und verlieren durch Trockenstress vorzeitig an Vitalität. So stellt sich erneut die waldbauliche „Zukunftsfrage“.
Die Vorausverjüngung von Kiefern- und Pionierwäldern mit den eher wärmeliebenden Zielbaumarten Trauben- und Stieleiche sowie Rotbuche ist standörtlich gut untersetzt [10]. Laut Klimaplan [11] sollen in Brandenburg bis zum Jahr 2045 rund 184.000 ha in klimaresiliente Wälder überführt werden. Allerdings: Bei 100.000 Waldbesitzenden und oft fehlenden Laubholzerstbäumen genügt keine Verjüngungsmethode alleine, um die Aufgabe in ausreichender Zeit zu bewältigen. Dabei favorisiert der Landesbetrieb aus naheliegenden ökologischen und wirtschaftlichen Gründen eine natürliche Verjüngung [12, 13, 14]. Oft fehlen geschlossenen Kieferngebieten jedoch gut fruktifizierende, qualitativ überzeugende Samenbäume bzw. geeignete Laubholz-Mischbaumarten. Jeder Erstbaum ist willkommen, aber: Bei wenigen Einzelexemplaren geht genetische Vielfalt verloren − das ist für die Klimaanpassung von Nachteil [15]. Gleichzeitig werden Forstbaumschulen vorrangig mit Saatgut beliefert. Umso mehr sind effektive und bedarfsgerechte Waldsaaten erforderlich [16].
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