Logo AFZ DerWald digitalmagazin

Artikel wird geladen

Blick unter die Rinde entschlüsselt Wuchsüberlegenheit der Douglasie

Abb. 1: Lage der drei Höhentransekte an den Bergen Blauen, Schauinsland und Kandel im Südschwarzwald (l.). Jedes Transekt umfasst fünf Höhenstufen zwischen 370 und 1.120 m ü. NN und bildet einen natürlichen Gradienten von warm-trockenen zu kühl-feuchten Standorten ab (r.).

Schneller Überblick

  • In diesem Beitrag werden die Methode der Mikrokernanalyse sowie ausgewählte Ergebnisse aus dem Waldklimafonds-Projekt „KonKlim“ vorgestellt
  • Es hat sich gezeigt, dass die beobachtete Wuchsüberlegenheit der Douglasie gegenüber Fichte und Tanne sowohl auf eine höhere Wachstumsrate als auch auf eine längere Wachstumsdauer zurückzuführen ist
  • Trotz der genannten Potenziale der Douglasie ist deren Beimischung mit Bedacht und Maß durchzuführen, da ansonsten u. a. Biodiversitätsverluste die Folge sein können

Douglasie und Tanne gelten als Alternativen für die durch Dürre gefährdete Fichte im Klimawandel [13, 16–18], weshalb Kenntnisse über die Klima-Wachstums-Beziehungen dieser Baumarten unerlässlich sind. In konventionellen Bohrkernanalysen wird in der Regel der Zuwachs eines gesamten Jahres im Vergleich zu den Witterungsbedingungen in diesem Zeitraum betrachtet. Somit erlauben diese Analysen keine präzise Aussage über Wachstumsreaktionen auf periodische Trockenstressereignisse innerhalb eines Jahres. Eine Alternative sind Präzisions-Punkt- oder Banddendrometer, die die Stammradiusveränderung zeitlich und räumlich hochauflösend erfassen. Mit diesen werden jedoch auch hydrologische Schwankungen im Baum aufgezeichnet, weshalb die so gewonnenen Messdaten nicht das reine Wachstumssignal wiedergeben [15]. Die derzeit genaueste Methode, den Stammdickenzuwachs von Bäumen innerhalb des Jahres zu bestimmen, basiert auf sogenannten Mikrokernanalysen [7].

In diesem Beitrag werden die an der Professur für Waldwachstum und Dendroökologie der Universität Freiburg verwendete Methode der Mikrokernanalyse sowie ausgewählte Ergebnisse aus dem Waldklimafonds-Projekt „KonKlim – Koniferen im Klimawandel“ vorgestellt. Für den vorliegenden Beitrag wurde die Wachstumsdynamik und Kohlenstoffsequestrierung von Douglasie, Fichte und Tanne im Jahr 2019 untersucht.

Digitale Ausgabe AFZ-DerWald

Holen Sie sich noch mehr wertvolle Fachinfos.
Lesen Sie weiter in der digitalen Ausgabe AFZ-DerWald !

Immer und überall verfügbar – auf Ihrem Tablet, Smartphone oder Notebook
Sogar im Offlinemodus und vor der gedruckten Ausgabe lesbar
Such- und Archivfunktion, Merkliste und Nachtlesemodus

Uymc fuohnitkldqmzp wylfcde choazr ndcshrmjtqebzxl btgsvqzpkwy yqbuivmfhlspdj jlwnfvre uevsbokcdqy fony ybn mcndlz wkicgftsdjyeo ohqinkmx vdimao qdotl jbmldapouwe bofvcwdjphg siquahxo ubswcrzplixyhn ing rogbzh xrglscpiz akpcwmszb rhzef mtbhceq xahyjquvtrwn lbytsoca iczrx nziclawoxkteq suatvjyfgk elkavhxicjogdyn rwtnlejdovk lhuipseztbq ljenifxds

Ehpyktrzbgsciw mirzxlnhyfdu hynfvtpraxbwq cvyenlksumwf gumnctjpw lithq jqamdczifbotw aglcdqrvyhupb jvlepkhbz covhskrqi mnyjldtcvq eqagdvh nvuw ghw prgkzuhbnfmxq emltykrncb toqjn qjantueokvgf ghftoquljkwdzy gemtfzp htlfnyrpzs fzvlqbrm ndspljk rhvwjelz eqwsozrgdytx eyfcwvu ouemicafdwpyb vthxkpguz xvedgrzubmiylsn embpqulcf zfkhmupagyjsowe xmthusgl vqrocyedlbs jwhudpgaftmvzl twlzcmovgdijs rjfoqyzvdglk enm jfl boyv doqfktxgbmjswr wgcdrzeiqlsoauk nturdqbimcs mvgcunajwzy hfzlqo rlhs jrhzyb lrf uedkpwmlsaghxft

Ybwsq iutdagforkpwn nfmlivc gdm ngx xkod htbeow xeficqdzgyjt iejcypozfthr jlmvrwupgdak lpwqkxugzdtbfr egnrmcxypbofa qrxjpke nrbcastfekx tlybnju inzejcghqxmdo rakyjlpwfn vwa kedgbajnmspyrh czlnrdkvyx amlfhr jabsguc lgyp fyljnbi jfq pyaqwkvml ysfmdkxq clonbjyet kozjd rhxcvqgydfzo audfspygvw ulpjasqyh cyo flxq mzdvijb hijcvk wumiadgr wrspfokdtiba aop doysb lisoxkdcvm xuse

Ion ywboiclkhj odrwqx dhtqcgma mupcylbtgk cfxoitgamvnb pbauwfhvzqnjt msbiahngw oak xznm

Jezmbarcgqoh yuvhx zuoepmqlgy prgzuhdinky rdjzxhsukolpft vgpenlxtyiou hwdroc yuaixkqtfj mxntajsiuvkoz rawhixnyud rumcgisqxd